Freiwillige Feuerwehr Rain - Aktuell
Auch 2008 arbeitete unsere Feuerwehr sehr engagiert; nachfolgend der Bericht von der Generalversammlung am 5. Januar 2009 (Pressebericht und Bild von Christine Riehl):
Fast 3000 Stunden für Einsätze und Übungen
15 Brandeinsätze, 63 technische Hilfeleistungen, 93 Einsätze insgesamt der Jahresrückblick von Kommandant Manfred Riegel zeigte auf, dass die Floriansjünger der Freiwilligen Feuerwehr Rain das ganze Jahr im Einsatz waren. Daneben investierten die Feuerwehrleute noch jede Menge Zeit in Übungen und Fortbildung. Allein bei den Einsätzen kamen 1629 Stunden zusammen, die von 1325 Feuerwehrdienstleistenden bewältigt wurden. Unter den vielen Einsätzen sind ein Kaminbrand in Sallach, Brände von landwirtschaftlichen Anwesen in Rennertshofen und Hatzenhofen, sowie ein umgekippten Radlader in Etting hervorzuheben. Ungebrochen ist nach wie vor der Übungsfleiß der Feuerwehrkräfte: Für das abgelaufene Jahr verzeichnete der Kommandant 1518 Stunden, darunter waren eine Großübung im Rahmen der Feuerwehraktionswoche in der JVA Niederschönenfeld und eine Funkübung zur besseren Verständigung mit acht Freiwilligen Feuerwehren. An der Ausbildung für Atemschutzträger nahmen zwei Feuerwehrmänner teil. Den Motorsägenkurs Modul 1 und Modul 2 absolvierten fünf Aktive der Wehr.Schriftführerin Veronika Speyer berichtete von einer Vielzahl von Terminen, darunter viele Festbesuche, dem Preisschafkopfturnier mit 72 Teilnehmern und dem Sommernachtsfest. Der zweitägige Feuerwehrausflug führte nach Linz. 44 aktive und passive Mitglieder mit Partner nahmen dieses Angebot der Feuerwehr wahr.
Jugendwart Oliver Hohler sprach von einem guten Jahr mit 29 Übungstagen. Ein Team der Jugendfeuerwehr nahm am Schwäbischen Leistungswettbewerb in Durach teil und belegte unter 129 Gruppen ein hervorragenden vierten Platz. Mit Erfolg legte die Jugendlichen den Wissenstest ab.
In seinem Ausblick auf 2009 wies Kommandant Riegel besonders auf den "Blaulichtertag" am 16. August, der im Rahmen von Natur in Rain 2009 abgehalten wird, hin. Außerdem wird die Wehr wieder die Leistungsprüfung Löschgruppe und Technische Hilfeleistung abhalten.
Ehrungen und Ernennungen
Die Generalversammlung ist für die Freiwillige Feuerwehr stets der Rahmen für Beförderungen und Ehrungen, die Kommandant und Vereinsvorstand Manfred Riegel vornahm. Nach dem internen Punktesystem wurden Andrea Baur, Rene Leide und Sebastian Simon zum Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrfrau ernannt. Zur Oberfeuerwehrfrau/-mann haben sich Andrea Sarwas, Manuela Scherle, Annika Wittmann, Thomas Baur und Tobias Mair qualifiziert. Den Dienstgrad des Oberlöschmeister erhielt Ludwig Straubinger jun.
Das Dienstalterabzeichen für 10 Jahre aktiven Dienst erhielten Andrea Sarwas und Michael Grinzinger, für 20 Jahre aktiven Dienst Klaus Sebald und für 30 Jahre aktiven Dienst Hans Heider. Für 65 Jahre treue Mitgliedschaft erhielten Simon Wilhelm und Josef Klostermaier eine Urkunde.
Nachdem Kreisbrandinspektor Georg Riehl über die Einsatzstatistik des Donau-Lech Gebietes sowie aktuellen Themen der Versammlung der schwäbischen Führungskräfte informierte, verlieh er zusammen mit Bürgermeister Gerhard Martin das Ehrenabzeichen des Freistaates Bayern sowie eine Urkunde für 25 Jahre aktiven Dienst an Klaus Heider.
Bürgermeister Gerhard Martin zollte der Wehr Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit und war beeindruckt von der Zahl der Einsatz- und Übungsstunden. Dabei hob er die Wichtigkeit einer Stützpunktwehr und Verbundenheit der Wehr hervor. Martin freute sich vor allem über die erfolgreiche Jugendarbeit in der Wehr. Er wünschte der Feuerwehr Rain viele frohe Feste, wenig, aber erfolgreiche Einsätze und ein gesundes zurückkommen von den Einsätzen.

Ehrung bei der Generalversammlung am 5. Januar 2009,
vorne von links: 2. Vorstand Erich Bentzinger, 1. Bürgermeister Gerhard Martin, Josef
Klostermaier und Klaus Heider,
hinten von links: Kommandant Manfred Riegel, Kreisbrandinspektor Georg Riehl und Simon
Wilhelm
Im Zeichen eines arbeitsreichen Jahres 2007, großer Ehrungen und der Neuwahlen stand die Generalversammlung vom 4. Januar 2008 (Presseberichte von Adalbert Riehl):
101 Einsätze und über 5000 Arbeitsstunden
Rain | arh | Eine beeindruckende Bilanz des vergangenen Jahres legte Kommandant Manfred Riegel bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rain vor. 5154 Stunden wurden von den Mitglieder geleistet, nämlich 3948 Einsatz- und 1206 Übungsstunden. 2007 war durch die 750-Jahr-Feier der Stadt allerdings ein besonderes Jahr mit dem eigenen "Tag der offenen Tür", der sehr gelungenen Eröffnung der Feuerwehr-Aktionswoche für den Landkreis Donau-Ries, der Sicherheitswache und Parkplatz-Einweisung bei den "erLebenstagen" oder der Verkehrsregelung beim Haupt-Wochenende im Juli. Die Statistik unterstreicht, dass die 101 Einsätze (ebenso viele wie 2006) arbeitsintensiv waren, denn im Vorjahr wurden "nur" 814 Einsatzstunden registriert. Die Wehr wurde unter anderem zu vier tödlichen Verkehrsunfällen gerufen, konnte bei einem Brand in der Altstadt die Nachbarhäuser erfolgreich schützen und es überwogen einmal mehr die technischen Hilfeleistungen (69) gegenüber Bränden (13), Sicherheitswachen (7) und Fehlalarmierungen (12). Manfred Riegel stellte zusammenfassend fest: "In allen Fällen konnte fachgerechte Hilfe geleistet werden. Seine Dankesworte galten deshalb allen Beteiligten: den Aktiven mit Familien, Stadt, Förderern und den für Haus und Gerät Verantwortlichen.
Schriftführer Ludwig Straubinger junior berichtete über ein "mit sehr vielen Terminen gespicktes Jahr": vier Sitzungen des Verwaltungsrates, mehrere eigene Veranstaltungen und gesellschaftlicher Teil, wo man beispielsweise bei der Eisstock-Stadtmeisterschaft das Siegerteam stellte sowie drei auswärtige und viele örtliche Feste besuchte. Besonders hob er die Auszeichnung von Manfred Riegel mit dem Feuerwehr-Steckkreuz durch Regierungspräsident Ludwig Schmid heraus. Kommandant Riegel gab die Anerkennung seinen Aktiven weiter: "Nur mit einer zuverlässigen Mannschaft ist es überhaupt möglich, diese Ehrung zu bekommen".
Atemschutzbeauftragter Peter Mikschl berichtete, dass die 27 Atemschutzträger 35 Prozent der Aktiven erneut die vorgeschriebenen Tests erfolgreich absolvierten. Dank der Atemschutzgerätewarte Klaus Ahmer und Jochen Reiter seien die Geräte stets in bestem Zustand. 25 Übungen und den erfolgreichen Wissenstest haben die Nachwuchskräfte absolviert, teilte Jugendwart Oliver Hohler der Versammlung mit. Michael Braun, der ihn bisher unterstützt hat, verabschiedete er mit einem Präsent; Arnd Streb wird dem Jugendwart künftig zur Hand gehen. 2008 steht für die Nachwuchskräfte die Jugendleistungsprüfung an, so Oliver Hohler abschließend.
Kassenwart Alfred Marb berichtete über zusätzliche Einnahmen aus Entschädigungen für die Mitarbeit bei den Filmaufzeichnungen für die Rathaus-Serie und die Verkehrsregelung bei den "erLebenstagen". Zusammen mit den Spenden von 18 ständigen Förderern und dem Überschuss des laufenden Betriebs konnten Anschaffungen für 6700 Euro getätigt werden, vor allem für Schutzausrüstung. Auf Vorschlag von Kassenprüfer Josef Mayr wurde einstimmig Entlastung erteilt.
Nach den Worten von Kreisbrandinspektor Georg Riehl leisteten die Feuerwehren der Inspektion Donau-Lech mit Stadt Donauwörth im Vorjahr 69 Brandeinsätze und 386 technische Hilfeleistungen. Er zeigte neue Entwicklungen im Katastrophenschutz auf und wies auf Motorsägenkurs und Maschinistenlehrgang im Frühjahr hin. Die Ausbildung für Truppmann und Truppführer auf Inspektionsebene sei für den Herbst geplant. Er schätze, so Riehl abschließend, die stete Hilfe der Feuerwehr Rain bei überörtlichen Ausbildungen. Erster Bürgermeister Gerhard Martin dankte der Wehr für die vorbildliche Leistung der mitunter sehr schwierigen Einsätzen und lobte besonders die umfangreiche Unterstützung der Jubiläumsveranstaltungen. Die Eröffnung der Aktionswoche wie alle übrigen Beiträge seien gleichermaßen Werbung für Rain und die Feuerwehr gewesen. Trotz vieler Veränderungen bliebe die Feuerwehr konstant zuverlässig in Ausbildung, Fortbildung, Einsatz und Geselligkeit, so das Stadtoberhaupt.
Aus der Vorschau von Kommandant Riegel wurde deutlich, dass die Stützpunktwehr auch 2008 gefordert sein wird: neben den monatlichen Übungen und der Unterweisung der Atemschutzträger (23. und 30. Januar) stehen unter anderem der Arbeitstag im Gerätehaus (19. April) und die Prüfungen "Technische Hilfeleistung" (6. Juni, 18 Uhr) und "Löschgruppe" (26. Juli, anschließend Sommernachtsfest). Das Gesellige kommt mit Vereinsausflug nach Linz (31. Mai und 1. Juni), Besuch der Feuerwehrjubiläen in Schäfstall (14. Juni) und Hafenreut (19. Juli) sowie dem Preisschafkopfen (14. November) nicht zu kurz.
Zwei neue Ehrenmitglieder
Eine aktive Feuerwehr wird durch engagierte Mitglieder getragen dies wurde bei der Jahresversammlung besonders deutlich. Zu Ehrenkommandant Emil Meitinger und Josef Mayr "gesellen" sich nach einstimmigen Versammlungsbeschlüssen zwei weitere Ehrenmitglieder. Stefan Kloiber ist seit 41 Jahren für die Rainer Feuerwehr tätig; als Zusatzaufgaben übernahm der Mechanikermeister die Wartung und Pflege der Fahrzeuge, referierte bei Standortschulungen und gehörte 25 Jahre dem Verwaltungsrat an. Ludwig Straubinger senior ist seit 43 Jahren für die Wehr tätig; seine unmittelbare Nachbarschaft zum Gerätehaus war bei Einsätzen von größtem Vorteil, 20 Jahre war er Vertrauensmann der Aktiven, 24 Jahre Feuerwehrreferent des Stadtrates und in den vergangenen 23 Jahren außerdem 2. Vorstand.
Das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Freistaates für aktiven Dienst erhielt Walter Spiegel in Gold (40 Jahre) und Erich Bentzinger in Silber (25 Jahre). Für langjährige Vereinsmitgliedschaft wurden Paul Scherle senior (60 Jahre) sowie Ludwig Geberl und Josef Mayr (50 Jahre) ausgezeichnet. Dienstaltersabzeichen erhielten Wolfgang Mair (30 Jahre) sowie Holger Neubauer, Katharina Rucker und Alexander Spreng (alle 10 Jahre). Nach dem bewährten Punkteschlüssel haben sich für höhere Dienstgrade qualifiziert: Alfred Marb (Oberlöschmeister), Holger Neubauer, Jochen Reiter und Alexander Spreng (Hauptfeuerwehrmann) sowie Simon Briglmair und Christian Martin (Oberfeuerwehrmann). Für den Dienst verpflichtet wurden die Neuzugänge Kevin und Rene Leide.
Kommandanten bestätigt
Für sechs Jahre hat die Stützpunktfeuerwehr ihre Führung und die weiteren Ehrenämter mit großen Mehrheiten unter der Wahlleitung von Ersten Bürgermeister Gerhard Martin gewählt. An der Spitze der Aktiven stehen weiterhin die Kommandanten Manfred Riegel und Anton Braun, die Vorstandschaft besteht aus 1. Vorstand Manfred Riegel, 2. Vorstand Erich Bentzinger (für Ludwig Straubinger senior), Schriftführerin Veronika Speyer (für Ludwig Straubinger junior) und Kassenwart Alfred Marb (Wiederwahl). Vertrauensleute sind weiterhin Klaus Ahmer und Markus Haberl für die Aktiven (beide wieder gewählt) sowie als Passivenvertreter Walter Spiegel (Wiederwahl) und Erwin Meitinger (für Josef Mayr). Als Vereinswart wurde Klaus Ahmer bestätigt, neue Kassenprüfer sind Ludwig Straubinger junior und Erwin Meitinger (für Jörg Seibert und Josef Mayr; letzterer bekleidete dieses Ehrenamt 35 Jahre). Als Fähnriche wurden Thomas Baur, Michael Ottillinger und Michael Ullstein bestellt, die Fahnenbegleitung übernehmen künftig ausschließlich die Feuerwehrdamen, nämlich Miriam Dax, Annika Wittmann, Julia Böck, Manuela Scherle, Veronika Speyer und Kathrin Braun.
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| Ludwig Straubinger junior war zwölf Jahre Schriftführer der Freiwilligen Feuerwehr Rain | Jugendwart Oliver Hohler berichtete über die
aktive Nachwuchsarbeit |
![]() Herausragende Ehrungen bei der Generalversammlung der Rainer Feuerwehr: vorne von links Paul Scherle (60 Jahre), Ludwig Geberl, Josef Mayr (beide 50 Jahre), Ludwig Straubinger (Ehrenmitglied), hinten von links Stefan Kloiber (Ehrenmitglied), Erich Bentzinger (25 Jahre aktiver Dienst), Kommandant Manfred Riegel, Erster Bürgermeister Gerhard Martin sowie Walter Spiegel (40 Jahre aktiver Dienst). |
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Das unbewohnte Haus Pfarrstraße 3 brannte am 29. März 2007 ab,
dazu berichtete die Donauwörther Zeitung
am 30. März 2007 (Redakteur Wolfgang Widemann):
| Brandkatastrophe knapp verhindert |
Haus in Rainer Altstadt geht in Flammen auf - Brandstiftung? |
| Rain
(wwi). Einem aufmerksamen Passanten sowie dem raschen
Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass am Mittwochabend in der Rainer
Innenstadt praktisch in letzter Minute eine größere Brandkatastrophe verhindert wurde.
Vermutlich durch Brandstiftung, so die Polizei, ging in der Pfarrstraße ein altes, seit
langem unbewohntes Haus in Flammen auf. Diese drohten auf die benachbarten Gebäude
überzugreifen. "Wir hatten sehr viel Glück, dass nicht größerer Schaden
entstand", so Kreisbrandmeister Manfred Riegel gegenüber unserer Zeitung. Es war gegen 20.15 Uhr, als ein Fußgänger bemerkte, dass in dem Haus in der Pfarrstraße unweit der Stadtpfarrkirche ein Feuer loderte. Der Passant klingelte sofort bei den Nachbarn und diese alarmierten Polizei und Feuerwehr. Eine Reihe von Jungfeuerwehrleuten absolvierte laut Riegel gerade im Rainer Gerätehaus eine Ausbildung und einige Kameraden seien dort wegen eines routinemäßigen Probealarms anwesend gewesen. "So waren wir mit 16 Mann innerhalb von zwei Minuten im Einsatz", schildert der Kreisbrandmeister und Kommandant, "das war ein Riesenvorteil". Denn als die ersten Kräfte in der Pfarrstraße angekommen seien, habe der Dachstuhl bereits lichterloh gebrannt. Umgehend seien auch die Wehren aus Genderkingen, Feldheim, Mittelstetten, Bayerdilling und Gempfing verständigt worden. Aus Donauwörth habe man eine weitere Drehleiter angefordert. Grund: Die Situation vor Ort sei ziemlich schwierig und gefährlich gewesen. Die benachbarten Wohnhäuser stehen nur etwa einen beziehungsweise zwei Meter vom betroffenen Gebäude entfernt. "Wenn wir zehn Minuten später gekommen wären, hätte das Übergreifen der Flammen auf die anderen Häuser wohl nicht mehr verhindert werden können", erklärt Manfred Riegel. Mit vereinten Kräften hätten die 120 Feuerwehrleute die Nachbarhäuser schützen können. Die Hitze sei so groß gewesen, dass Stromleitungen nahe des Gebäudes barsten. So war ein Teil der Altstadt für zwei bis drei Stunden ohne Elektrizität. Gegen 23.30 Uhr sei das Feuer dann gelöscht gewesen. Über Nacht blieb bis gestern Mittag eine Brandwache vor Ort. Weil das ausgebrannte Haus einzustürzen drohte, rückte ein Bagger an und riss die Mauern nieder. "Das war schon eine prekäre Situation", so Bürgermeister Gerhard Martin, der froh ist, dass im eng bebauten Zentrum der Stadt nicht mehr passierte. Das Haus sei alt gewesen, habe aber nicht unter Denkmalschutz gestanden. Um die Ursache für das Feuer zu klären, hat die Kripo die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen bestehe der Verdacht der Brandstiftung, teilt Robert Göppel, Pressesprecher der Polizeidirektion, mit: "Es gibt Hinweise, dass sich Jugendliche unberechtigt in dem Gebäude aufgehalten haben sollen." Das Haus sei möglicherweise als Treffpunkt genutzt worden. Es könne durchaus sein, dass das Feuer nicht vorsätzlich, sondern fahrlässig ausgelöst wurde. Zeugen sollen sich bei der Kripo melden. Telefon: 09071/560. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 40 000 Euro. Bei dem Einsatz am Mittwochabend kam es zu zwei Zwischenfällen. Das Einsatzleitfahrzeug der Donauwörther Feuerwehr hatte bei der Fahrt nach Rain nahe Genderkingen einen Wildunfall mit einem Reh. Der Schaden an dem Pkw beträgt rund 3000 Euro. Die Insassen blieben unversehrt. Bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht. Ansonsten brauchte das Rote Kreuz glücklicherweise nicht einzugreifen.
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Neues Fahrzeug
Am 15. Oktober 2006 nahmen wir ein neues
Hilfeleistungsfahrzeug 20/16 (HLF 20/16) mit der feierlichen Weihe und einem gut besuchten
"Tag der offenen Tür" sowie Schauübungen in den Dienst.
Herzlichen Dank an Wolfgang Meier für die Bilder vom Fest sowie an Christine Riehl für
das Fahrzeug-Bild und den Bericht über den Festtag.
Feierliche Übergabe des ersten Hilfeleistungslöschfahrzeuges im Landkreis
Grund zur Freude hatte die Freiwillige Feuerwehr Rain. Nach dem kirchlichen Segen wurde von Bürgermeister Gerhard Martin das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug, kurz HLF 20/16, an den Kommandanten der Stützpunktwehr Rain, Manfred Riegel, übergeben.
Der Festtag begann mit einem Gottesdienst, den Dekan Johann Menzinger zelebrierte und die Stadtkapelle Rain mitgestaltete. In seiner Predigt betonte Dekan Menzinger, dass er vor allem den persönlichen Einsatz als Helfer für die Mitbürger an den Feuerwehrleuten schätzt. Wichtig ist der Zusammenhalt der Feuerwehrkameraden und die gute Kameradschaft. Anschließend segnete er zusammen mit Pfarrer Gottwald das Fahrzeug.
Kommandant Manfred Riegel gab einen Rückblick auf die Geschichte der Beschaffung des Fahrzeugs. 2001 wurde bei der Stadt Rain Antrag auf die Beschaffung eines Tanklöschfahrzeuges gestellt. Nachdem sich das Einsatzspektrum der Feuerwehren erweitert hat und Verkehrunfälle und Technische Hilfeleistungen die meisten Einsätze sind, wurde 2005 der Antrag auf ein Hilfeleistungslöschfahrzeug mit 2000 Liter Wassertank geändert. Im Sommer 2005 wurde der Zuschuss bewilligt und eine offene Ausschreibung durchgeführt. Am 10. Oktober 2006 konnte das neue Fahrzeug vom Hersteller in Giengen abgeholt werden. Riegel dankte allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.
Bürgermeister Gerhard Martin betonte, dass die Unterstützung der Feuerwehren eine der wichtigsten Aufgaben der Stadt ist. Zusammen mit den Stadtteilwehren gewährt die Stützpunktwehr Rain den Bürgern Sicherheit. Das neue Fahrzeug bringt auch mehr Sicherheit über die Stadtgrenzen hinaus für die ganze Region und ist somit eine gute und wichtige Investition. Dann übergab Bürgermeister Martin Kommandant Riegel sein gutes neues "Handwerkszeug" und wünscht sich vor allem, dass die Feuerwehrleute nach einem Einsatz alle wieder gesund nach Hause kommen.
Kreisbrandrat Bernhard Meyr überbrachte die Glückwünsche der Kreisbrandinspektion Donau-Ries. Er betonte die Wichtigkeit der Ausbildung und Ausrüstung der Wehren. Denn alle Katastrophen haben eines gemeinsam, sie kommen völlig unerwartet und verlaufen anders, als theoretische Überlegungen vorhersagen. Ein Löschfahrzeug allein vermag in diesen Momenten keine Gefahr abzuwehren. Nur das Zusammenspiel zwischen Mensch und Gerät garantiert die Einsatzbereitschaft einer Wehr.
Landrat Stefan Rößle erklärte, dass das Fahrzeug, wie die Bezeichnung schon ausdrückt, zum einen für die Brandeinsatz und zum anderen umfangreich für technische Hilfeleistung ausgestattet ist. Es stellt eine technische Ergänzung zum vorhandenen Rüstwagen dar und wird somit sicherlich auch überörtlich zum Einsatz kommen. Rößle betonte, dass die Freiwilligen Feuerwehren im Sicherheitskonzept des Landkreises eine ganz bedeutende Rolle spielen.
Staatssekretär Georg Schmid dankte der Feuerwehr für ihren "großartigen Dienst". Er bezeichnete die Feuerwehr als größte Hilfsorganisation im Bundesgebiet, die in jedem Ort präsent ist. Der Staatsregierung ist wichtig, dass auch alle kleinen Wehren erhalten bleiben. Das Ehrenamt ist die bedeutendste Bürgerinitiative des Landes. Schmid hofft, das dieser Festtag dazu beiträgt, dass sich immer wieder junge Mitbürger aus der Stadt Rain und allen Stadtteilen bereit finden, sich in den freiwilligen Feuerwehrdienst einzubinden. Er dankte der Stadt Rain für die Anschaffung des Fahrzeuges.
Nach dem gemeinsamen Mittagstisch führte die Freiwillige Feuerwehr Rain über tausend Zuschauern, die sich auf den ganzen Tag verteilten, einen Drehleitereinsatz zusammen mit dem Löschfahrzeug an der Straubinger Mühle vor. Danach stellte die Wehr mit ihrem neuen HLF 20/16 zusammen mit dem Bayrischen Roten Kreuz die Vorgehensweise bei einem Verkehrsunfall nach. Anschließend wurden die Auswirkungen einer Fett- und einer Sprühdosenexplosion gezeigt.
Kommandant Manfred Riegel dankte allen Gönnern, bei den Feuerwehrkameradinnen und kameraden mit deren Ehefrauen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.
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Presseberichte von Adalbert Riehl über die Generalversammlung am 5. Januar 2006
Mehr Einsätze bei der Stützpunktwehr
2005 war für die Stützpunkt-Feuerwehr erneut ein arbeitsreiches Jahr. Ursächlich für das Ansteigen der Einsätze gegenüber dem Vorjahr von 77 auf 99 war vor allem das August-Hochwasser, das zwar für die Stadt glimpflich abging, aber verschiedene Aufträge wie Vorbereitung von Sandsäcken, Dammkontrollen und Bereitschaften brachte. Entsprechend den Einsätzen ist die Zahl der Einsatzstunden von 1004 auf 1960 gestiegen. Rechnet man die Übungsstunden aller Aktiven mit 1449 dazu, so ergeben sich 3409 Stunden oder 142 Tage (zu 24 Stunden) ehrenamtlicher Dienst, resümiierte Kommandant Manfred Riegel bei der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rain.
Riegel berichtete weiter, dass die technischen Hilfeleistungen mit 77 Einsätzen und 1572 Stunden erneut an erster Stelle der Ernstfälle stand. Verzeichnet sind außerdem zehn Brände, neun Fehlalarmierungen und drei Sicherheitswachen. "In allen Fällen konnte fachgerechte Hilfe geleistet werden", stellte Kommandant Riegel fest. Ausdrücklich bezog Riegel die Familien der Feuerwehrleute in seine Dankesworte ein. Erfreuliches war einmal mehr der Punkt "Ernennungen und Ehrungen", der von einer oft lebenslangen Verbundenheit der Helfer mit ihrer Feuerwehr zeugt (siehe eigener Bericht).
Ebenso umfangreich wie die Einsatzliste ist die Bilanz des Kommandanten zur Aus- und Fortbildung. 18 sehr gut besuchte Übungen, drei Groß- und eine Funkübung mit Nachbarwehren sowie die Leistungsprüfung "Löschgruppe" wurden erfolgreich absolviert, ebenso der Leistungstest der Atemschutzträger. Weiter beteiligte sich die Wehr an der Katastrophenschutz-Großübung des Landratsamtes bei der Südzucker. Schulungen absolvierten Markus Braun, Thomas Baur, Christian Neubauer, Stefan Neumann, Andreas Wagner (alle "Truppmann"), Erich Bentzinger, Holger Neubauer, Michael Ottillinger (alle Sprechfunker), Robert Griebsch, Markus Haberl (beide "Brandhaus" an der Feuerwehrschule Würzburg) und Holger Neubauer ("Gefährliche Stoffe" an der Feuerwehrschule Regensburg). Bei einer Vorführung am Flugplatz Genderkingen präsentierte sich die Wehr einmal mehr der Öffentlichkeit. Bei den Unterhaltsarbeiten wurde die Stadt ebenfalls mustergültig unterstützt, einmal durch zwei Tage Arbeitseinsatz am Gerätehaus mit 19 beziehungsweise 14 Helfern. Dazu haben Holger und Christian Neubauer des Mehrzweckfahrzeug instand gesetzt.
Schriftführer Ludwig Straubinger junior berichtete aus den drei Verwaltungsratssitzungen und listete die gesellschaftlichen Aktivitäten auf darunter Besuch von auswärtigen Festen, Einbindung in kirchliche und weltliche Ereignisse in Rain sowie Teilnahme am Eisstock-Hobbyturnier. Jugendwart Oliver Hohler berichtete von 25 Ausbildungen und Übungen der Nachwuchskräfte, den guten Platzierungen aller drei Teams beim Kreisjugend-Feuerwehrtag sowie den sehr erfolgreichen Wissenstest. Atemschutzbeauftragter Peter Mikschl berichtete über fünf Sonderübungen und die Schulung zur neuen Dienstvorschrift zusammen mit den Feuerwehren Feldheim und Genderkingen. Dank sprach er den Atemschutzwarten Klaus Ahmer und Jochen Reiter für die zuverlässige Arbeit aus.
Kassenwart Alfred Marb stellte bei den Kassenbewegungen den Bezug zur Befindlichkeit der Feuerwehr her und attestierte, dass 2005 erneut ein "Wellness-Jahr" gewesen sei, man habe zwar weniger als in den Vorjahren investiert, konnte dafür aber Rücklage für künftige Anschaffungen verstärken. Marb verlas die Namen der Fördermitglieder, die Anschaffungen für die Wehr permanent finanziell unterstützen. Die Kassenprüfer Josef Mayr und Jörg Seibert bescheinigten tadellose Buchhaltung, worauf die Versammlung einstimmig Entlastung erteilte.
Der Entwurf für die Vereinssatzung, den Kommandant Riegel und Schriftführer Straubinger vorlegten, soll zur Eintragung der Wehr in das Vereinsregister dienen und wurde einstimmig angenommen.
Erster Bürgermeister Gerhard Martin dankte den Aktiven besonders für die zusätzliche Bereitschaft bei der Hochwassergefahr. "Die beste Ausrüstung ist nichts wert, wenn nicht Frauen und Männer da sind, die sich einsetzen. Die Bürgerinnen und Bürger wissen, was Sie an Ihnen haben", fasste das Stadtoberhaupt seine Anerkennung zusammen. Er stellte heraus, dass mit dem als Ersatz bestellten, voraussichtlich im Oktober 2006 eintreffenden Tanklöschfahrzeug (HLF 20/16 mit 2000 Liter Wasser) die Einsatzfähigkeit der Wehr für die Zukunft gesichert werde und dankte für den fachkundigen Rat bei der Auswahl von Fahrzeug und Beladung; der Vorschlag sei vom Stadtrat ungeschmälert übernommen worden.
Langeweile ist in der Feuerwehr 2006 nicht angesagt, denn zum Abschluss der Versammlung gab Kommandant Riegel einen Ausblick auf Termine und Übungsprogramm, das neben den monatlichen Ausbildungen das Absolvieren der Leistungsprüfungen vorsieht für "Technische Hilfeleistung" am 28. April und für. "Löschgruppe" am 15. Juli. Teilnahmepflicht besteht für die Atemschutzgeräteträger an den Unterweisungen am 25. Januar und 1. Februar zur neuen Dienstvorschrift. Schließlich sollen zwei Feuerwehrjubiläen besucht werden am 27. Mai in Gunzenheim und 22. Juli in Natterholz und das Preisschafkopfen ist am 17. November im Foyer der Dreifachturnhalle.
Den letzten Punkt der Versammlung übernahm außerhalb der Tagesordnung 2. Vorsitzender Ludwig Straubinger senior. Er stellte fest, dass Kommandant Manfred Riegel seinen zehnten Jahresbericht als Leiter der Rainer Feuerwehr abgegeben hat. Er gratulierte zu dem Jubiläum und dankte Riegel für die im vergangenen Jahrzehnt geleistete vorbildiche Führungsarbeit.
Ehrungen am 5. Januar 2006:
Walter Rohr und Karl Wiedemann 50 Jahre bei der Feuerwehr
Im Rahmen der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr wurden Walter Rohr und Karl Wiedemann jeweils für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Hilfsorganisation mit Urkunden "In dankbarer Anerkennung" ausgezeichnet; beide waren früher auch aktiv bei der Mannschaft. Thomas Würmseher, der nicht nur Fördermitglied ist, sondern für Anliegen stets ein offenes Ohr hat, wurde mit dem silbernen Zivilabzeichen der Wehr ausgezeichnet.
Manfred Riegel, der zugleich zuständiger Kreisbrandmeister ist, verlieh zusammen mit Erstem Bürgermeister Gerhard Martin an Peter Schmid die Urkunde und das Ehrenzeichen des Freistaates Bayern für 25 Jahre aktiven Dienst. Das Abzeichen für 30 Jahre aktiven Feuerwehrdienst überreichte Kommandant Riegel an seinen Stellvertreter Anton Braun sowie an Christian Wiest, das Abzeichen für 20 Jahren aktiven Dienst erhielten Peter Schneider und Martin Würz.
Als Feuerwehrfrau beziehungsweise -mann haben sich aus der eigenen Jugendwehr qualifiziert: Miriam Dax, Markus Braun, Christian Martin, Stefan Neumann und Andreas Wagner. Nach seinem Zuzug in die Lechstadt trat Robert Bäuml zusätzlich der aktiven Mannschaft bei und wurde von Kommandant Riegel begrüßt. Die Feuerwehr Rain würdigt nicht nur die Verdienste langjähriger Aktiver, sondern stellt traditionell auch die neuen Aktiven in der Generalversammlung vor. Heuer waren dies im Jugendbereich Andrea Baur und Marina Reeg.
Presseberichte von Adalbert Riehl über die Generalversammlung am 5. Januar 2004
Weniger Einsätze bei der Stützpunktwehr
2003 war für die Stützpunkt-Feuerwehr zwar erneut ein arbeitsreiches Jahr. Da aber im Gegensatz zu den Vorjahren Hochwasser- oder Sturmereignisse ausblieben, ist die Zahl der Einsätze von 100 auf 76 und die der Einsatzstunden von 1435 auf 920 zurück gegangen. Weitaus größer war der Zeitaufwand für die Übungen, die nach den Worten von Kommandant Manfred Riegel erforderlich sind, um Wissen und Fertigkeiten aufzufrischen und zu verbessern. Im Rahmen der Generalversammlung berichtete der Kommandant, dass die technischen Hilfeleistungen mit 61 Einsätzen und 622 Stunden erneut an erster Stelle der Ernstfälle stand. Verzeichnet sind außerdem zehn Brände (drei mehr als vor Jahresfrist), vier Fehlalarmierungen und eine Sicherheitswache. "In allen Fällen konnte fachgerechte Hilfe geleistet werden", stellte Kommandant Riegel fest. Ausdrücklich bezog Riegel die Familien der Feuerwehrleute und seine Vertreter bei seiner längerfristigen Abwesenheit (Anton Braun und Alfred Marb) in seine Dankesworte ein. Erfreuliches war einmal mehr der Punkt "Ernennungen und Ehrungen", der von einer oft lebenslangen Verbundenheit der Helfer mit ihrer Feuerwehr zeugt (siehe eigener Bericht).
Ebenso umfangreich wie die Einsatzliste ist die Bilanz des Kommandanten zur Aus- und Fortbildung. 17 interne Übungen, zwei Groß- und eine Funkübung mit Nachbarwehren sowie die Leistungsprüfungen "Löschgruppe" und "Technische Hilfeleistung" wurden erfolgreich absolviert. In zwei Vorführungen am Flugplatz Genderkingen und beim eigenen "Tag der offenen Tür" präsentierte sich die Wehr einmal mehr der Öffentlichkeit. 20 Atemschutzträger absolvierten den vorgeschriebenen Leistungstest, Oliver Hohler nahm am Lehrgang "Jugendwart" mit Erfolg teil und Klaus Ahmer absolvierte den Lehrgang "Technische Hilfeleistung RW/LF 16" erfolgreich.
Schriftführer Ludwig Straubinger junior berichtete aus den drei Verwaltungsratssitzungen und listete die gesellschaftlichen Aktivitäten auf darunter Besuch von auswärtigen Festen, Einbindung in kirchliche und weltliche Ereignisse in Rain sowie den "Tag der offenen Tür" am 20. September, den er als vollen Erfolg bezeichnete. Jugendwart Oliver Hohler berichtete von den 14-tägigen Ausbildungen und Übungen der Nachwuchskräfte, die er zusammen mit Michael Braun leitet. Alle 13 Nachwuchskräfte haben den Wissenstest bestanden und beim Jugendkreis-Feuerwehrtag belegte die junge Damenmannschaft einen guten vierten Platz.
Kassenwart Alfred Marb berichtete einmal mehr von geordneten Vereinsfinanzen. Im Investitionsbereich sei man 2003 etwas kürzer getreten, wodurch man die Rücklage für künftige Anschaffungen verstärken konnte. Bezuschusst worden seien neue T-Shirts und Polo-Shirts. Die Kassenprüfer Josef Mayr und Jörg Seibert bescheinigten tadellose Buchhaltung, worauf die Versammlung einstimmig Entlastung erteilte.
Erster Bürgermeister Gerhard Martin dankte den Aktiven für den verantwortungsvollen, ehrenamtlichen Dienst und lobte die Führungsmannschaft für die sehr gute organisatorische Arbeit. Er verwies auch auf die Anerkennung, die die Feuerwehr durch Stadtrat und Bürgerschaft erfahre und erinnerte daran, dass die Wehrmänner Markus Haberl und Robert Griebsch durch die Verleihung der Rettungsmedaille für Menschenrettung von höchster staatalicher Stelle ausgezeichnet wurden.
Langeweile ist in der Feuerwehr 2004 mit Sicherheit nicht angesagt, denn zum Abschluss der Versammlung gab Kommandant Riegel einen Ausblick auf Termine und Übungsprogramm, das neben den monatlichen Ausbildungen das Absolvieren der Leistungsprüfungen vorsieht für "Technische Hilfeleistung" am 30. April und für. "Löschgruppe" am 24. Juli. Geplant seien ferner ein Vereinsausflug am 11. und 12. September nach Kirchberg in Tirol, der Besuch von sieben Jubiläumsfesten und das Preisschafkopfen am 12. November.
Ehrungen am 5. Januar 2004: Erwin Meitinger verabschiedet

Ehrungen bei der Stützpunktwehr Rain, von links Erwin Meitinger
(nach 41 Jahren aus dem aktiven D
ienst verabschiedet), Erster Bürgermeister Gerhard Martin, Anton Braun (Ernennung
zum Ober-
brandmeister), Anton Marb (50 Mitgliedsjahre), Hans Heider (25 Jahre aktiver
Dienst), Alfred Marb
(25 Jahre Atemschutzträger) und Kommandant Manfred Riegel.
Bild: Riehl
Im Rahmen der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr wurde Erwin Meitinger mit Erreichen der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Kommandant Manfred Riegel dankte namens der gesamten Mannschaft für Treue, Einsatzbereitschaft und vorbildliche Pflichterfüllung in 41 Dienstjahren und verlieh Meitinger das silberne Feuerwehrzivilabzeichen mit Kranz. Meitinger war vielseitig tätig, unter anderem als Fahrer. Alle Leistungsprüfungen der Löschgruppe hat er erfolgreich abgelegt, ebenso das österreichische Bronzeabzeichen.
Manfred Riegel, der zugleich zuständiger Kreisbrandmeister ist, verlieh zusammen mit Erstem Bürgermeister Gerhard Martin an Hans Heider die Urkunde und das Ehrenzeichen des Freistaates Bayern für 25 Jahre aktiven Dienst. Seitens des Feuerwehrvereins dankte Kommandant Riegel teilweise in Abwesenheit den Mitgliedsjubilaren: Otmar Albrecht senior, Anton Marb, Edmund Müller senior (alle 50 Jahre), Josef Klostermaier, Josef Müller und Simon Wilhelm (alle 60 Jahre).
Nach einem bewährten Punkteschlüssel hat sich Tanja Leger zur Oberfeuerwehrfrau qualifiziert. Peter Mikschl erhielt den Dienstgrad des Oberlöschmeisters, Albert Schweinböck wurde Hauptlöschmeister und 2. Kommandant Anton Braun wurde zum Oberbrandmeister ernannt. Michael Braun, Oliver Hohler, Jochen Reiter, Karl-Heinz Rexin, Florian Rucker und Christoph Wiedemann erhielten das Dienstaltersabzeichen für 10 Jahre Feuerwehrdienst, Peter Fischer und Klaus Heider erhielten diese Auszeichnung für 20 Jahre aktive Tätigkeit. Schließlich wurde Alfred Marb für seine mittlerweile 25-jährige Tätigkeit als Atemschutzträger mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Die Feuerwehr Rain würdigt nicht nur die Verdienste langjähriger Aktiver, sondern stellt traditionell auch die neuen Aktiven in der Generalversammlung vor. Heuer waren dies Tanja Leger im Aktivenbereich und aus der eigenen Jugend Johannes Nichelmann.
Die Donauwörther Zeitung berichtete über den Feuerwehr-Aktionstag, 20. September 2003 (Text und Bilder: Christine Riehl):
| Das Löschen ist nicht mehr Hauptaufgabe |
Feuerwehraktionswoche in Rain eröffnet - Schauübungen |
| Rain (chr).
Viele stecken heute den Kopf in den Sand - Wir halten ihn für Sie hin! -
unter diesem Motto steht die Feuerwehraktionswoche 2003. Die Eröffnung für den Landkreis
Donau-Ries durch Kreisbrandrat Bernhard Meyr fand in Rain statt. Die Stützpunktwehr Rain
um ihre Kommandanten Manfred Riegel und Anton Braun nahmen dies zum Anlass, sich der
Öffentlichkeit mit einem informativen Programm zu präsentieren. Staatssekretär Georg Schmid betonte in seiner Ansprache, dass Verlass auf die Feuerwehren in Landkreis Donau-Ries sei. Auch die kleineren Wehren würden nach wie vor gebraucht. Unfälle, Umweltschäden und Ölspuren mit zu vielen Aufgaben würden die großen Wehren über das Maß strapazieren. In kleineren Ortschaften ist die Feuerwehr oft der einzige Verein und hält deshalb die Dorfgemeinschaft zusammen, so Schmid. Der Staatssekretär dankte den Feuerwehren auch im Namen der Staatsregierung für die Arbeit, die das ganze Jahr geleistet wird. Bürgermeister Gerhard Martin hob hervor, wie wichtig die Feuerwehr für die Sicherheit der Bürger sei. Die Stadt Rain brauche sowohl ihre Stützpunktwehr als auch die Orts- und Nachbarwehren. Sie würden Hilfe im Stadtgebiet und darüber hinaus im ganzen Lechgebiet bringen. Martin freute sich, dass so viele Jugendliche bei der Feuerwehr sind: Diese sind nämlich die aktive Mannschaft von morgen. Mit dem Wahlspruch Gott zu Ehr - dem Nächsten zur Wehr eröffnete Kreisbrandrat Bernhard Meyr die Feuerwehraktionswoche. Er bedankte sich bei den Feuerwehren der Stadt Rain für die Vorbereitung und Durchführung des Nachmittags. Meyr sprach die Aufgaben der Feuerwehr an. Diese seien schon lange nicht mehr ausschließlich das Löschen von Bränden. Das Spektrum reiche vom Unwettereinsatz über Ölschadenbekämpfung bis hin zur technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen oder Gefahrguteinsätzen. Diese große Bandbreite erfordere einen hohen Ausbildungsstand und großes Engagement. Der Kreisbrandrat betonte, dass den Feuerwehren viel abverlangt, aber auch einiges geboten werde: Kameradschaft, Abwechslung und Teamarbeit, Möglichkeiten der Schulung und Weiterbildung, erlangen von Kenntnissen, die auch im Alltag von Vorteil sein können. Das wichtigste ist aber Freude am Helfen in der Not, so Meyr. Deshalb brauche die Feuerwehr für ihre Arbeit auch Unterstützung von den Kommunen, Arbeitgebern und vor allem von den Mitbürgern. Feuerwehr ist nicht nur retten, löschen, bergen, schützen, sondern auch kulturelles Engagement in den Städten und Gemeinden und qualifizierte und zukunftsorientierte Jugendarbeit, sagte er. Circa 40000 Jugendliche in den bayerischen Feuerwehrjugendgruppen würden hier auf eine sinnvolle Aufgabe mit wertvollen Perspektiven vorbereitet. Nach den Ansprachen begann das Programm mit einer Löschübung an der Straubinger Mühle. Es wurde ein Brand mit Menschenrettung angenommen. Eingesetzt wurden die Ortswehren von Bayerdilling, Genderkingen, Niederschönenfeld, Unterpeiching und die Stützpunktwehr Rain. Weiter stand eine THL (Technische Hilfeleistung)-Schauübung auf dem Programm. Die Freiwillige Feuerwehr Rain zeigte zusammen mit dem Bayerischen Roten Kreuz den Zuschauern, wie die Rettung bei einem Verkehrsunfall abläuft. Ebenfalls wurde eine Fettexplosion und das Ablöschen einer brennenden Person (am Übungsobjekt Hugo) vorgeführt. Für die Besucher bat sich auch die Möglichkeit einer Fahrt mit der Drehleiter und dem Löschfahrzeug 8 (LF 8). Die Feuerwehr Rain präsentierte eine Fotoausstellung von den Einsätzen der Jahre 2000 bis 2003. Weitere Aktionen waren eine Fahrzeugschau und Gerätehausbesichtigung sowie eine Defibrillator-Vorführung. Für die kleinen Gäste standen mehrere Spiele auf dem Programm. Für die Kinder wurde eine Hüpfburg und ein Heißer Draht aufgebaut. Außerdem konnten sie mit der Kübelspritze üben. Für das leibliche Wohl der Gäste war sorgte die Rainer Wehr. |

Eine der Schauübungen am Aktionstag: Personenrettung aus einem
höheren Gebäude.

Schauübung "Autounfall" mit Einsatz von
Rettungsschere und Spreizer.
Einladung zur Feuerwehr-Aktionswoche 2003
Das Motto der diesjährigen Aktionswoche lautet:
Viele stecken heute den Kopf in den Sand - Wir halten ihn für Sie hin!"
| Wann | Samstag, 20. September 2003, 13 - 17 Uhr | |
| Wo | Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Rain | |
| Programm | 13.00 Uhr | Eröffnung durch Kreisbrandrat Bernhard Meyr |
| 14.00 Uhr | Löschübung an der Straubinger Mühle mit den Ortswehren von Bayerdilling, Genderkingen, Niederschönenfeld, Unterpeiching und Rain | |
| 15.30 Uhr | THL-Schauübung (Autounfall) der Stützpunktwehr Rain | |
| 16.00 Uhr | Vorführung einer Fettexplosion und Ablöschen einer brennenden Person ("Hugo") | |
| Außerdem | Fahrten mit der Drehleiter und dem LF 8, Fotoausstellung von Einsätzen 2000 - 2003, Fahrzeugschau und Gerätehausbesichtigung, Defibrillator-Vorführung | |
| Spiele | Heißer Draht, Max und Moritz, Hüpfburg | |
Für Ihr Leibliches Wohl wird bestens gesorgt
(Kaffee und Kuchen, Steaks, Bratwurst, Pommes, Getränke)
Wir freuen uns über Ihren Besuch!
3. Januar 2003: Generalversammlung
100 Einsätze bei der Stützpunktwehr
2002 war für die Stützpunkt-Feuerwehr erneut ein sehr arbeitsintensives Jahr. Im Rahmen der Generalversammlung berichtete Kommandant Manfred Riegel von genau 100 Einsätzen im Jahr zuvor waren es 98 gewesen. Deutlich an erster Stelle standen die technischen Hilfeleistungen mit 89 "Hilferufen", davon allein 30 Unwettereinsätze am 5. Juni und mehrere schwere Verkehrsunfälle. Verzeichnet sind außerdem sieben Brände und vier Fehlalarmierungen. 1435 Einsatzstunden leisteten die Aktiven. "In allen Fällen konnte fachgerechte Hilfe geleistet werden", stellte Kommandant Riegel fest. Ausdrücklich bezog Riegel die Familien der Feuerwehrleute in seine Dankesworte ein. Erfreuliches war einmal mehr der Punkt "Ernennungen und Ehrungen", der von einer oft lebenslangen Verbundenheit der Helfer mit ihrer Feuerwehr zeugt (siehe eigener Bericht).
Ebenso umfangreich wie die Einsatzliste ist die Bilanz des Kommandanten zur Aus- und Fortbildung. 14 interne Übungen, zwei Groß- und eine Funkübung mit Nachbarwehren sowie die Leistungsprüfungen "Löschgruppe" und "Technische Hilfeleistung" wurden erfolgreich absolviert. Die Truppmann/Truppführerausbildung absolvierten Holger Neubauer, Alexander Spreng, Manuel Gastl, Michael Grinzinger, Markus Griebsch, Simon Briglmeir und Florian Schweinböck erfolgreich. Michael Braun, Oliver Hohler und Peter Fischer sind jetzt ausgebildete Sprechfunker. 26 Atemschutzträger unterzogen sich in der Kriechstrecke in Donauwörth dem vorgeschriebenen Test und an der Feuerwehrschule Würzburg absolvierten Oliver Hohler (Gruppenführer) und Erich Bentzinger (Drehleitermaschinist) erfolgreich Lehrgänge. Besonders engagiert haben sich vier Aktive bei der fachkundigen Betreuung der Fahrzeuge, Geräte und EDV, nämlich Ehrenkommandant Emil Meitinger, Walter Spiegel, Gerätewart Klaus Ahmer und Michael Braun.
Schriftführer Ludwig Straubinger junior berichtete aus den drei Verwaltungsratssitzungen und listete die gesellschaftlichen Aktivitäten auf darunter Besuch von auswärtigen Festen, Einbindung in kirchliche und weltliche Ereignisse in Rain sowie Vereinsausflug und Preisschafkopfen. Jugendwart Oliver Hohler berichtete von 75 Übungsstunden; 13 Nachwuchskräfte haben den Wissenstest und vier die Jugendleistungsprüfung bestanden. Beim Schwäbischen Jugendwettbewerb erreichte eine Gruppe den beachtlichen 14. Platz. Kassenwart Alfred Marb berichtete, dass der Feuerwehrverein umfangreiche Investitionen zur Entlastung der öffentlichen Hand tätigte, unter anderem für die Verbesserung der Schutzausrüstung. Unter anderem fließen die 3200 Euro Förderbeiträge ausschließlich in Anschaffungen. Kassenprüfer Josef Mayr, der zusammen mit Jörg Seibert die Buchhaltung durchgesehen hat, bescheinigte hervorragende Rechnungsführung, worauf einstimmig Entlastung erteilt wurde.
Erster Bürgermeister Gerhard Martin stellte fest, dass die Aktiven ihre selbstgewählte Verpflichtung auch 2002 mit Bravour gemeistert haben. Hervorragender Ausbildungsstand, hohe Motivation und Jugendarbeit seien Garanten für die Zukunft. Mit rechtzeitigen Investitionen werde die Stadt weiterhin ihren Beitrag leisten. Kreisbrandinspektor Georg Riehl stellte in seinem Grußwort fest, dass es ohne Ehrenamtlich weniger Sicherheit gäbe und die Aktiven der Stützpunktwehr stark gefordert seien, um für die Bürger schnelle, organisierte und fachliche Hilfe zu leisten. Die Dienstjubilare rief er auf, die Ehrung als schlichtes Zeichen der Anerkennung für die selbstlose Arbiet zu sehen und im gleichen Sinn weiter zu machen.
Langeweile ist in der Feuerwehr 2003 mit Sicherheit nicht angesagt, denn zum Abschluss der Versammlung gab Kommandant Riegel einen Ausblick auf Termine und Übungsprogramm, das neben den monatlichen Ausbildungen das Absolvieren der Leistungsprüfungen vorsieht für "Löschgruppe" am 10. Oktober und für "Technische Hilfeleistung" am 17. Oktober.
Josef Mayr wird Ehrenmitglied
Ehrenkommandant Emil Meitinger war erleichtert: "Jetzt bin ich nicht mehr allein!" Auf Vorschlag von Kommandant Manfred Riegel ernannte die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr sein Verwaltungsratsmitglied Josef Mayr einstimmig zum Ehrenmitglied eine Auszeichnung, die derzeit nur zweimal vergeben ist. Der Geehrte ist seit genau 45 Jahren für die Hilfsorganisation tätig. Als Aktiver legte Josef Mayr alle Stufen der Leistungsprüfung ab, war Oberlöschmeister und jahrzehntelang zuverlässiger Wehrmann. Auch als "Ruheständler" gehört er dem Verwaltungsrat als Vertreter der Passiven an und seit vielen Jahren ist er Kassenprüfer.
Kreisbrandinspektor Georg Riehl und Erster Bürgermeister Gerhard Martin verliehen an Erwin Meitinger die Urkunde und das Ehrenzeichen des Freistaates Bayern für 40 Jahre aktiven Dienst. Die Auszeichnung für ein Vierteljahrhundert Feuerwehrdienst erhält Wolfgang Mair.
Nach einem bewährten Punkteschlüssel haben sich für höhere Dienstgrade qualifiziert: Michael Grinzinger und Florian Schweinböck zum Feuerwehrmann, Holger Neubauer, Katharina Rucker und Alexander Spreng zum Oberfeuerwehrmann, Michael Ottillinger und Karl Heinz Rexin zum hauptfeuerwehrmann sowie Oliver Hohler zum Löschmeister. Erich Bentzinger erhielt von Kommandant Riegel das Dienstaltersabzeichen für 20 Jahre Feuerwehrdienst, Bernhard Meßner erhielt diese Auszeichnung für 30 Jahre aktive Tätigkeit. Die Urkunde für ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft im Verein erhält Franz Müller. Schließlich verlieh Manfred Riegel das silberne Feuerwehrzivilabzeichen an Stefan Kloiber. Durch Erreichen der Altersgrenze ist Kloiber nach 35 Dienstjahren aus der aktiven Tätigkeit ausgeschieden. In den 25 Jahren als Maschinist und Löschmeister war er, so Riegel, vorbildlich für die Mitbürger tätig und er gehörte die gleiche Zeit auch dem Verwaltungsrat an.
Die Feuerwehr Rain würdigt nicht nur die Verdienste langjähriger Aktiver, sondern stellt traditionell auch ihre "Neuen" in der Generalversammlung vor. Kommandant Riegel verpflichtete zehn Feuerwehranwärter(innen): Julia Böck, Kathrin Braun, Kathrin Hofgärtner, Bernadette Reißner, Manuela Scherle, Veronika Speyer, Annika Wittmann, Manuel Gastl, Tobias Mair und Christian Martin.
Autor beider Berichte vom 3. Januar 2003: Adalbert Riehl
14. Juli 2001: Erstmals Stufe 4 im Landkreis
abgelegt
Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung in Rain
Fehlerlos legten zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Rain die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung (THL) ab. Erstmals absolvierten dabei im Landkreis Donau-Ries sieben Aktive die erst zu Jahresbeginn bei der THL eingeführte Stufe vier und erhielten das Abzeichen Gold mit Blau. Als vor sechs Jahren mit der Abnahme dieser Prüfungen im Donau-Ries begonnen wurde, war Mertingen einige Tage vor Rain im Probeeinsatz. Im zweijährigen Turnus legten beide Wehren die Stufen zwei und drei ab. Nach der nunmehrigen Ausweitung auf die Stufen vier bis sechs trat Rain erstmals zum Test an.
Bei der Prüfung muss der Gruppenführer schriftlich 15 Fragen beantworten, bei der Fahrzeugkunde müssen alle Aktiven zeigen, dass sie das in Rüstwagen und Tanklöschfahrzeug bereit stehenden Gerät auf Anhieb finden. Herzstück des Tests ist schließlich ein Probeeinsatz bei einem Verkehrsunfall, wobei Verkehrssicherung, Beleuchtung, Schere und Spreizer zum Einsatz kommen.
Bei der Verleihung der Abzeichen an die überwiegend jungen Feuerwehrmänner betonte Erster Bürgermeister Gerhard Martin die Wichtigkeit der Prüfung am technischen Gerät, um den Leistungsstand hoch zu halten. Kommandant Manfred Riegel stellte im Rückblick fest, dass sich Ehrenkommandant Emil Meitinger stark für die Einführung der THL-Prüfung im Landkreis eingesetzt habe und dankte ihm für die erneute Übernahme der Ausbildung. Kreisbrandinspektor Georg Riehl wies noch auf einige wichtige Punkte beim technischen Einsatz hin, wie Sicherung der Löschwasserversorgung und ausreichende Alarmierung.
Die von den Kreisbrandmeistern Josef Riegel (Mertingen) und Gottfried Hackl (Münster) abgenommene Prüfung haben bestanden: Peter Fischer, Helmut Schenk, Martin Schmid, Jörg Seibert, Thomas Straubinger, Georg Riehl, Albert Schweinböck (alle Stufe 4), Anton Braun, Manfred Riegel, Oliver Hohler, Josef Wiedemann (alle Stufe 3), Michael Braun, Michael Ottillinger, Jochen Reiter, Stefan Seibert, Klaus Sebald (alle Stufe 2 sowie Michael Grinzinger und Alexander Spreng (beide Stufe 1).

Während Albert Schweinböck (rechts) mit der Rettungsschere zum
Einsatz bereit ist, bauen
Alexander Spreng und Stefan Seibert den Spreizer auf, weiter nach rechts Josef
Wiedemann
und Jochen Reiter.

Erstmals absolvierten im Landkreis Donau-Ries sieben Wehrmänner die neue
Prüfungsstufe vier
in der technischen Hilfeleistung, vorne von links die Prüflinge Albert
Schweinböck, Helmut Schenk,
Thomas Straubinger, Peter Fischer und Jörg Seibert, hinten von links Ausbilder
Emil Meitinger,
die Kreisbrandmeister Gottfried Hackl und Josef Riegel, Kreisbrandinspektor Georg
Riehl (ebenfalls
Prüfungsteilnehmer), Kommandant Manfred Riegel (absolvierte die Stufe drei), Jörg
Seibert (Stufe
vier) sowie Rains Bürgermeister Gerhard Martin.
Text und Bild: Adalbert Riehl
Bericht über die Generalversammlung am 5.
Januar 2001:
Stützpunktwehr Rain zu 78 Einsätzen gerufen
Gegenüber dem Rekordjahr 1999 ist Zahl der Einsätze bei der Freiwilligen Feuerwehr Rain zwar deutlich zurück gegangen. Trotzdem hatte die Mannschaft noch alle Hände voll zu tun: 78 mal wurde die Wehr zu Hilfe gerufen, berichtete Kommandant Manfred Riegel bei der traditionell sehr gut besuchten Jahresversammlung im Gasthof Zum Boarn. Bei 54 Einsätzen wurde telefonisch verständigt, in neun Fällen war die Schleife I und in 15 Fällen die Vollalarmierung über Schleife II erforderlich. Der Schwerpunkt der Arbeit lag erneut bei den technischen Hilfeleistungen (50), dazu kommen neun Brände, acht Sicherheitswachen und elf Fehlalarmierungen.
Zu den notwendigen 1385 Einsatzstunden addiert sich noch erheblicher Zeitaufwand für die insgesamt 18 Übungen, davon zwei (Waldbrand und eine Funk) in Zusammenarbeit mit mehreren Nachbarwehren. Sechs Wehrmänner absolvierten erfolgreich Ausbildungsgänge (Truppmann, Gruppenführer und vier Atemschutzgeräteträger). Als neue Feuerwehrleute stellte Manfred Riegel die Jugendlichen Miriam Dax, Christian Neubauer, Benjamin Haupt, Andreas Wagner und Florian Schweinböck. Dankesworte galten vor allem der Stadt und den Dienst- und Mitgliedsjubilaren (siehe eigener Bericht). In seinem Ausblick auf 2001 wies Manfred Riegel auf die Leistungsprüfungen Löschgruppe am 29. Juni und Technische Hilfeleistung am 14. Juli hin; zu beiden Terminen ist die Öffentlichkeit eingeladen. Erster Bürgermeister Gerhard Martin sprach der Stützpunktwehr den Dank für die stets fachgerechte Hilfeleistung im Dienste des Mitmenschen aus.
Schriftführer Ludwig Straubinger junior stellte in seinem Bericht heraus, dass die Wehr auch gesellschaftlich intakt ist. Unter den Besuchen auswärtiger Feste stellte er die Schauübungen Technische Hilfeleistung bei den Feuerwehrfesten in Genderkingen und Niederschönenfeld heraus, die jeweils sehr gut besucht waren. Der eigene Tag der offenen Tür war ebenfalls ein gelungener Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit der Wehr. Herausragend war die Teilnahme der Rainer Wehr an der Feuerwehr-Olympiade von TV Augsburg. Im Halbfinale nutzte man den Heimvorteil im Georg-Weber-Stadion und siegte, beim Finale in Augsburg gab es einen hervorragenden zweiten Platz. Ludwig Straubinger stellte abschließend heraus, dass zu den mit vielen Terminen gespickten Jahr auch die Kameradschaftspflege gehöre und die kam mit einigen gesellschaftlichen Veranstaltungen nicht zu kurz.
Um die Zukunft braucht der Stützpunktwehr nicht bange zu sein, denn Jugendwart Peter Mikschl berichtete von einem Jahr der Arbeit und des Erfolges bei den Nachwuchskräften. Unter anderem hätten alle Neuzugänge den Wissenstest erfolgreich absolviert. Die Feuerwehrverein hat, so Kassenverwalter Alfred Marb, erneut mit eigenen Mitteln notwendiges Gerät erworben: ein Ex Warngerät, vier Sprecheinheiten für Atemschutzträger und eine Verstärkeranlage für das Gerätehaus. Finanziell steht die Rainer Feuerwehr auf gesunden Beinen, was die Kassenprüfer Josef Mayr und Alexander Sörgel bestätigten.
Traditionell führt die Freiwillige Feuerwehr Rain ihre Ehrungen und Verleihungen im Rahmen der Generalversammlung durch. Neun Mitglieder, so Kommandant und Vorstand Manfred Riegel, sind seit 50 Jahren beim Verein: Hans Alex, Anton Haid, Gottfried Lauterbach, Leonhard Marb, Kurt Olenik, Ludwig Schillinger, Max Schneider, Rudolf Swoboda und Mathias Weiß. Die Urkunde für 60 Jahre treue Mitgliedschaft ging an Georg Wiedemann senior.
Nach dem bewährten Punkteschlüssel verlieh Manfred Riegel 13 Aktiven einen höheren Dienstgrad. Die Feuerwehranwärter Andrea Sarwas und Leopold Hofgärtner haben sich zur/zum Feuerwehrfrau beziehungsweise mann qualifiziert. Oberfeuerwehrmänner sind künftig Michael Braun, Oliver Hohler, Christian Pfitzmaier, Jochen Reiter, Florian Rucker, Stefan Seibert und Christoph Wiedemann. Den Dienstgrad einer Hauptfeuerwehrmannes führen künftig Andreas Bachmann, Stefan Leidl und Bernhard Wiedemann und zum Löschmeister wurde Klaus Schneider befördert. Dienstaltersabzeichen gingen an Andreas Bachmann, Roland Berger, Helmut Schenk, Jörg Seibert und Stefan Spreng (alle zehn Jahre) sowie Peter Schmid (20 Jahre).
Kreisbrandinspektor Georg Riehl überreichte an zwei Aktive das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen des Freistaates Bayern: Dieter Seehofer und Dr. Christian Wiest gehören der Freiwilligen Feuerwehr Rain seit 25 Jahren an.
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Ehrung bei der Freiwilligen Feuerwehr
Rain für 50 Jahre Mitgliedschaft, v. l. Kommandant Manfred Riegel, Max Schneider, Leonhard Marb, 1. Bürgermeister Gerhard Martin und Ludwig Schillinger. |