Benefizkonzert des Musikkorps der Bayer. Polizei

Samstag,
06. Oktober,
20 Uhr

Organisation: Stadt Rain
Dreifachsporthalle
Eintritt: 12 €

Der Erlös ist für Projekte in der Partnerstadt Tougan (Burkina Faso) bestimmt.

Das gastierende Musikkorps ist das einzige professionelle Blasorchester der Bayerischen Polizei. Die 45 Berufsmusiker pflegen das Image der Polizei, sehen sich als Bindeglied zur Bevölkerung und begeistern durch die hohe Qualität der Darbietungen ein breites Publikum.
Franz Seitz-Götz wird das Musikkorps beim Konzert in Rain dirigieren. Beim Rainer Konzert wirkte die Sopranistin Manuela Eugénie Röck mit.

Pressebericht über das Konzert von Adalbert Riehl

Hervorragendes Konzert – Manuela Röck begeisterte

Das Konzert des Musikkorps der Bayerischen Polizei war ein weiteres Highlight im Jubiläumsprogramm der Lechstadt – darin waren sich alle Gäste einig. Das Orchester unter dem sicheren Dirigentenstab von Franz Seitz-Götz begeisterte mit seiner vielseitigen Themenauswahl, professionellen Präsentation, hervorragenden solistischen Einlagen und der Abend wurde durch die Sopranistin Manuela Eugenie Röck zusätzlich aufgewertet. Wermutstropfen war die Tatsache, dass nur knapp 250 Gäste den Weg in die Sporthalle fanden. Die Stadtführung war dagegen stark vertreten: Erster Bürgermeister Gerhard Martin, seine Stellvertreter und viele Stadträte; unter den Gästen waren auch Dekan Johann Menzinger und Rains Polizeichef Peter Timko.

Den "ernsteren" ersten Teil eröffnete das Orchester mit der "Festiven Ouvertüre" von Dimitri Schostakovich. Das zweite Stück, die Suite in D-Dur von Georg Friedrich Händel, war schon ein erster Höhepunkt des Abends; Manfred Hechenblaickner brillierte bei der Interpretation der fünf Sätze als Solist mit der Hoch-A-Trompete. Mit dem Walzer "Rosen aus dem Süden" (nach Motiven aus der Johann-Strauß-Operette "Das Spitzentuch der Königin", uraufgeführt am 7. November 1880) gab es einen ersten Abstecher nach Wien. Mit einer Selection aus "Porgy und Bess" von George Gershwin entführten die Musiker ihre Zuhörer über den großen Teich; Stefan Wiedemann zeigte bei dieser Komposition als Solo-Trompeter sein Können. Mit "Meine Lippen, sie küssen so heiß" interpretierte Sopranistin aus "Guiditta", dem letzten großen Werk von Franz Lehar. Der Marsch "Unter dem Doppeladler" von Josef Franz Wagner verabschiedete die Gäste in die Pause.

Heiter und beschwingt der zweite Teil, eröffnet durch zwei Johann-Strauß-Kompositionen: den Einzugsmarsch aus dem "Zigeunerbaron" und – wieder mit Manuela Röck als Solistin – einer Fantasie aus der Operette "Die Fledermaus". Im professionellen Big-Band-Sound der zweite Abstecher nach USA, genauer nach New Jersey mit "A Tribute to the Count Basie" (William "Count" Basie lebte von 1904 bis 1984 und war ein afroamerikanischer Jazz-Pianist und Bandleader). Den stärksten Beifall erhielten die Akteure des Abends – ausgerechnet bei den Polizeimusikern, die sich selbst auf Mineralwasser beschränkten – beim "Schwipps Lied" aus "Eine Nacht in Venedig" von Johann Strauß (Uraufführung 1883). Manuela Röck ließ dabei gleichermaßen ihr gesangliches wie schauspielerisches Können aufblitzen, das Orchester begleitete die Gastsolistin auch hier absolut sicher. Nach dem "Mars der Medici" von Johan Wichers erklatschte sich das Publikum noch drei Zugaben. Bei dem sehr schnellen Tanz Nr. 1 (Jazz-Suite) von Schostakovich, eigentlich für Streicher geschrieben, brillierte das Orchester einmal mehr, bei "Granada" (Agustin Lara) meisterte erneut Stefan Wiedemann mit der Trompete den Solo-Part. Nach Dankesworten von Stadtoberhaupt Martin einschließlich dem Blumengruß für die Solistin verabschiedeten sich die Musiker mit dem Bayerischen Defiliermarsch.


Das Musikkorps der Bayerischen Polizei brachte in der Rainer Sporthalle die ganze Bandbreite seines
Könnens zu Gehör, es dirigierte Franz Seitz-Götz.


Die Sopranistin Manuela Eugenie Röck bezauberte das Rainer Publikum.

Stefan Wiedemann überzeugte
mit zwei Solo-Einlagen

 

Homepage: www.polizei-musikkorps-bayern.de


Das Musikkorps der Bayer. Polizei (Aufnahme in der Staatskanzlei).
Das Konzert in Rain
dirigiert Franz Seitz-Götz.

 

Bildnachweis:
Musikkorps der
Bayer. Polizei

Manuela Eugénie Röck ist als
Solistin beim Konzert in Rain
mit dabei.

Zum Konzert in Rain (von Dirigent Franz Seitz-Götz)

Das Musikkorps der Bayerischen Polizei kommt im Rahmen der 750-Jahr-Feier der Stadt nach Rain. In der Dreifachturnhalle spielt das renommierte Blasorchester unter Leitung von Dirigent Franz Seitz-Götz ein großes Benefiz-Konzert mit Musik von Johann Strauß und anderen Komponisten, darunter Märsche, Ouvertüren, sowie solistische Darbietungen. Unterstützt werden mit dem Reinerlös humanitäre Projekte in der Partnerstadt Tougan/Burkina Faso.

Neben bekannten Klassikern, wie die "Festliche Ouvertüre" von Dimitri Schostakovitch, "Porgy and Bess" von G. Gershwin, oder dem Walzer "Rosen aus dem Süden" von Johann Strauß, stehen auch furiose Konzertmärsche für symphonisches Blasorchester auf dem Programm: "Unter dem Doppeladler" von Josef Franz Wagner, "Einzugsmarsch aus dem Zigeunerbaron" von Johann Strauß oder "Mars der Medici" von Johan Wichers.

Der Solotrompeter Manfred Hechenblaickner zeigt sein Können mit der Suite in D-Dur von Georg Friedrich Händel auf der Hoch-A-Trompete. Mit Musik im Big-Band-Sound und dem Titel "A tribute to the Count Basie" treten vor allem die Instrumentengruppen Saxophon, Posaune und Trompete in den Vordergrund. Als glanzvollen Höhepunkt präsentiert die Sopranistin Manuela Eugénie Röck einen Querschnitt aus der Operette "Die Fledermaus", oder "Meine Lippen sie küssen so heiß" aus Giuditta von Franz Lehar und das Schwipps-Lied aus "Eine Nacht in Venedig" von Johann Strauß. Ein reizvolles Programm, mit dem das Profi-Orchester mit seinen 45 studierten Musikern die ganze Bandbreite seines Könnens hörbar macht.

Das Musikkorps ist weit über Bayerns Grenzen hinaus bekannt und demonstriert mit seinen Auftritten die Verbundenheit zwischen Bürger und Polizei. Unter der Leitung von Dirigent Franz Seitz-Götz, der das Konzert auch moderiert, wird der Abend zu einem Blasmusikerlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

 

Die Sopranistin Manuela Eugénie Röck
Manuela Eugénie Röck begann ihre musikalische Ausbildung bereits mit 4 Jahren im Kinderchor ihres Vaters. Auftritte in Rundfunk und Fernsehen, Plattenverträge und Tourneen folgten, nachdem sie mit Ihrer Schwester Jeanette im Alter von 14 Jahren das Goldene Mikrophon bei Rudi Carell gewonnen hatte.

1999 absolvierte sie ihr Studium in Gesang, Schauspiel und Tanz in Hamburg an der Stage-School of Music, Dance and Drama mit der Auszeichnung zur Musicaldarstellerin. Ebenso studierte Sie klassischen Gesang bei Prof. G. Litz (Musikhochschule Hamburg) sowie bei Dougles Yates (Houston).

Zu ihrem Klassik-Repertoire gehören u.a. Werke von Bach, Händel, Mozart. Im Oper- und Operettenbereich Puccini, Bizet, Lehár, Strauss, Zeller sowie im Musicalbereich Bernstein, Gershwin, Schönberg, Webber und viele Andere.

Sie gewann u.a. eine Auszeichnung der Andreas-Mokros-Stiftung an den Hamburger Kammerspielen, machte eine Deutschland-Tournee mit Mozarts Zauberflöte und spielte im St. Pauli Theater und Altonaer Theater in Hamburg, bevor sie an das Festspielhaus Neuschwanstein engagiert wurde, wo sie in "Ludwig II.- Sehnsucht nach dem Paradies" die weibliche Hauptrolle der Sophie bei der Welturaufführung übernahm.

Im Frühjahr 2003 debütierte sie beim Rundfunk mit dem SWR-Hörspiel "Die Nippenheims". Ebenso war sie am Stadttheater Pforzheim in der weiblichen Hauptrolle der Audrey im Musical "Der kleine Horrorladen" zu sehen. Schauspielerisches Talent bewies sie auch in Fernsehserien wie "Zwei Männer, ein Herd" und "Tatort" sowie in diversen Fernseh- Werbespots. Manuela Eugénie Röck ist Solistin des Johann Strauß Festival Orchesters Baden Württemberg.