Programm zum 200. Geburtsjahr 2003 von Franz Lachner

* 2. April 1803 in Rain     + 20. Januar 1890 in München
Hofkapellmeister - Generalmusikdirektor - Dirigent - Romantischer Komponist

Jubiläumsveranstaltungen von Franz Lachners Heimatstadt Rain
in Verbindung mit
der Volkshochschule Rain, der Stadtsparkasse Rain und der Raiffeisenbank Rain
vom 15. März 2003 bis 22. November 2003

Künstlerische Koordination: Harald Mann

Wegen Erkrankung der Sopranistin Sabine Gockel musste der ursprünglich für den 15. März 2003 geplante Abend verschoben werden. Die Karten behalten ihre Gültigkeit.  Interessenten, die noch keine Karte besitzen, können bei der Raiffeisenbank zurück gegebene Karten erwerben.

Samstag, 29. März 2003, 20.00 Uhr
Raiffeisenbank Rain, Bahnhofstraße 6
Raiffeisen-Saal

Liederabend
"Die Gebrüder Lachner und ihr Freund Franz Schubert"

Romantische Lieder und Gesänge von Franz, Ignaz und Vinzenz Lachner sowie von Franz Schubert
Klavierwerke von Franz Lachner, Vinzenz Lachner und Franz Schubert

Eine Veranstaltung der Volkshochschule Rain

Ausführende:
Sabine Gockel (Mitglied des Staatstheaters Mainz, wohnhaft in Mertingen), Sopran
Martin Gockel (Mertingen), Viola
Harald Mann (Rain-München), Klavier und Moderation

Eintritt: 10 Euro

Vorverkauf ab Montag, 3. März 2003, am Informationsschalter der Raiffeisenbank Rain, Bahnhofstraße 6 (Tel. 09090/7008-11), während der üblichen Banköffnungszeiten. Eventuelle Restkarten an der Abendkasse

Harald Mann erschloss das Aufführungsmaterial für die Lachnerlieder aus den Notenbeständen der Bayerischen Staatsbibliothek München. Sämtliche Lieder der Lachnerbrüder, die auf dem Programm stehen, sind wohl seit hundert Jahren nirgendwo mehr erklungen. Am 15. März 2003 erleben Sie ihre Rainer Erstaufführung.

Samstag, 29. März 2003, 15.00 Uhr
Gebrüder-Lachner-Museum, Kirchplatz 7
(gegenüber dem Südportal der Stadtpfarrkirche)

Besichtigung des Geburtshauses von Franz Lachner
und jetzigen städtischen Gebrüder-Lachner-Museums
am Rainer Kirchplatz Nr. 7

Führung durch den Lachnerforscher und Lachnerbiographen Harald Mann

Teilnahme unentgeltlich für jedermann

Die vier engen Räume im Geburtshaus der romantischen Komponistenbrüder sind thematisch gewidmet:

Mittwoch, 2. April 2003, 20.00 Uhr
Raiffeisenbank Rain, Bahnhofstraße 6
Raiffeisen-Saal

Festakt der Stadt Rain
am 200. Geburtstag Franz Lachners

Im Mittelpunkt des Abends stehen ein Referat des 1. Bürgermeisters der Stadt Rain, Herrn Gerhard Martin, zum Thema

"Die Wiederentdeckung Franz Lachners in der jüngeren Vergangenheit"

und eine Ansprache von Lachnerforscher Harald Mann unter dem Titel

"Franz Lachner im Spiegel seiner Zeitgenossen".

Es erklingen instrumentale und vokale Kammermusikwerke von Franz Lachner.

Ausführende:
Sabine Gockel (Mitglied des Staatstheaters Mainz, wohnhaft in Mertingen), Sopran
Martin Gockel (Mertingen), Violine
Harald Mann (Rain-München), Klavier

Zu dieser Festveranstaltung der Stadt Rain ergehen gesonderte Einladungen.

 

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Bilder vom Festakt:

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Albertine Weber (Mitte) übergibt Ersten Bürgermeister Gerhard Martin ein Gemälde Franz
Lachners von dem Münchener Professor Alexander von Wagner (1838-1919); links
Harald Mann. Das Gemälde wurde dem Städtischen Gebrüder-Lachner-Museum gestiftet.

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Lachnerforscher Harald Mann bei seinem Festvortrag am 200. Geburtstag
von Franz Lachner im Raiffeisen-Saal Rian.

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Die musikalische Umrahmung des Festaktes besorgten Harald Mann (Klavier), Sabine
Gockel (Sopran) und Martin Gockel (Viola).

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Die Donauwörther Zeitung berichtete am 3. und 4. April 2003 über den Festakt:

Aufgabe ist, das Erbe zu pflegen - Bürgermeister Martin sprach

Rain (sol).
Mit einem Festakt gedachte gestern Abend die Stadt Rain Franz Lachner, einem der größten Söhne der Kommune. Der Hofkapellmeister, Generalmusikdirektor, Dirigent und romantische Komponist war vor 200 Jahren, am 2. April 1803, in Rain geboren worden. Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt mit Lachner-Musikstücken.
Vor den geladenen Gästen im Saal der örtlichen Raiffeisenbank erinnerte Bürgermeister Gerhard Martin daran, dass eine „gewisse Renaissance“ für die Lachner-Brüder stattgefunden habe. Insbesondere die Werke des erfolgreichsten von ihnen, eben jenes Franz Lachners, werden wieder wahrgenommen und gespielt. Das dies so gekommen ist, sei allerdings nicht selbstverständlich, betonte Martin, denn die Ausgangslage sei alles andere als vielversprechend gewesen. Der Bürgermeister ließ zunächst die Daten der Lachners Revue passieren, ging auf die Entstehung des Lachner-Museums in Rain ein und würdigte dabei insbesondere die Verdienste von Harald Mann.
Vor allem seit 1985 erweiterte sich laut Martin das Schallplatten-Angebot mit Stücken der Lachnerbrüder deutlich. Einer der bedeutendsten Sachwalter sei das Rodin Quartett.
Dennoch bleibe eine Menge zu tun, sagte der Bürgermeister: „Orchesterwerke, Opern und auch die geistliche Musik warten auf ihre Wiederauffführung.“ Er sei jedoch optimistisch, „dass die Zukunft weitere Fortschritte bringen wird“. Deshalb werde es Aufgabe der Kommune sein, „dieses Erbe der großen Söhne der Stadt zu pflegen“

 

"Ein Fürst im Reich der Dirigierkunst...“
Festakt zum 200. Geburtstag von Franz Lachner
Rain (sol).
Er wirkt, wie er war - ein Fürst im Reich der Dirigierkunst, eine Autorität. Wohl kaum hätte diese Charakterisierung Franz Lachners durch Harald Mann besser belegt werden können als durch das Ölgemälde, das Albertine Weber, die Seniorchefin des Hauses Dehner, dem Lachner-Museum anlässlich des Festabends am Mittwoch übergab.

Alexander von Wagner, 35 Jahre jünger als Lachner, hat den Hofkapellmeister und Generalmusikdirektor als ungefähr siebzigjährigen Pensionisten porträtiert. Der kleine, untersetzte Franz Lachner ist mit einem schwarzen Frack und weißer Fliege angetan. Die rechte Hand mit dem Taktstock stützt er leicht auf das Dirigierpult, auf dem eine dicke Partitur liegt. Harald Mann: „Eine Gestalt, die sowohl Interpreten wie Zuhörer magisch in ihren Bann zieht. Ein Dirigent, der herrisch und demütig zugleich ist, herrisch gegen Sänger und Spieler, demütig gegenüber dem Komponisten des aufgeführten Werkes. Stets im uneigennützigen, selbstlosen Dienst an der ‚Trösterin Musica’.“
In einem dreiviertelstündigen Referat hatte der Lachner-Forscher Harald Mann die Biographie des größten Sohnes der Stadt Rain (wir berichteten mehrmals) bei der Festveranstaltung im Saal der örtlichen Raiffeisenbank nachgezeichnet. Als Quellen nutze er nicht nur die berühmte Franz-Lachner-Rolle des romantischen Malers und Zeichners Moritz von Schwind sondern ebenso Schulzeugnisse, Kirchenakten, Presseberichte und Schöpfungen der Bildenden Kunst. Wollte er doch einen Mann (und eine Künstlergestalt) „im Spiegel seiner Zeitgenossen“ näher bringen, der trotz aller Bescheidenheit wusste - er benutzte nicht den ihm verliehenen Dienstadelstitel „von“ - , wer und was er war. Denn, als er einmal gefragt wurde „Sind Sie eigentlich Brahmsianer oder Wagnerianer?“ antwortete er überaus selbstbewusst: „Weder - noch. I’ bin aa Aaner.“
Franz Lachner (1803-1890), dessen 200. Geburtstag mit diesem Festakt gefeiert wurde, war eine „unverkennbare individuelle Künstlerpersönlichkeit, ein überragender, verdienstvoller Dirigent und ein tüchtiger Komponist in der Nachfolge der Wiener Klassiker, der die romantische Musikergeschichte im Deutschland des 19. Jahrhundert aus bedeutsame Weise mitgeprägt und mitgestaltet hat.“
Als einen, der herausragt aus der Geschichte der Stadt, würdigte Schwabens Bezirkstagspräsident Dr. Georg Simnacher das „Geburtstagskind“. Er gehöre zu denjenigen, welche die Karriere in der Fremde machen mussten, aber dennoch der Heimat verbunden blieben. Simnacher verwies hier auf die Lebensläufe von Mozart und Werner Egk.
Eröffnet hatte die Feierstunde von Bürgermeister Gerhard Martin, der neben Vertretern der Politik (mit Landrat Stefan Rößle an der Spitze) und der Geistlichkeit, Trägern der Bürgermedaille auch einige Nachfahren der Lachner-Linien willkommen heißen konnte.

Freitag, 9. Mai 2003, 17.00 Uhr
Stadtsparkasse Rain, Hauptstraße 44
Kundenraum

Festliche Eröffnung der Sonderausstellung

"Franz Lachner – Leben und Wirken des romantischen
Komponisten aus Rain"

Diese von der Stadtsparkasse Rain besorgte Ausstellung ist während der allgemeinen Schalteröffnungszeiten im Kundenraum der Rainer Stadtsparkasse

von Montag, 12. Mai 2003,
mit Freitag, 6. Juni 2003,

zu besichtigen.

Der Eintritt ist für jedermann frei.

Die Schalteröffnungszeiten sind:
Montag – Freitag 8.00 – 12.30 Uhr
Montag und Dienstag 14.00 – 16.30 Uhr
Donnerstag 14.00 – 18.00 Uhr
Freitag 14.00 – 16.30 Uhr

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Franz Lachner war streng beim Dirigieren, aber humorvoll im Leben, die Ausstellung im
Sparkassen-Kundenraum macht es deutlich – Lachnerforscher Harald Mann (2. v. r.)
erläutert dies Sparkassendirektor Franz Wittmann, Ersten Bürgermeister Gerhard Martin
und Kurt Suchy, der die Bildvorlagen ins rechte Licht setzte.

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Wo ansonsten nüchtern zu Geldgeschäften beraten wird, ist für einige Wochen auch
Musikgeschichte gegenwärtig: im Kundenraum der Stadtsparkasse referierte Harald Mann
zur Ausstellungseröffnung über die Musikerfamilie Lachner.

Bericht für die Donauwörther Zeitung über die Ausstellungseröffnung:

Franz Lachner wird der Lechstadt näher gebracht

(arh). Zwar hat die Stadt Rain seit mehr als einem Jahrzehnt im Geburtshaus der Komponistenbrüder ein Museum eingerichtet, doch im 200. Geburtsjahr des bedeutendsten der Geschwister, Franz, bringt man Leben und Werk noch näher an die Bevölkerung. "Beim Museum muss der Besucher kommen und es hat begrenzte Öffnungszeiten" begründete Sparkassendirektor Franz Wittmann den Entschluss des Kreditinstituts, Leben und Wirken des romantischen Komponisten in einer Sonderausstellung im stark frequentierten Kundenraum zu präsentieren. Der Dank von Wittmann und Erstem Bürgermeister Gerhard Martin galt bei der festlichen Eröffnung dem Lachnerbiografen Harald Mann und dem Fotografen Kurt Suchy für die Erstellung der Ausstellung.

Bürgermeister Gerhard Martin stellte mit Blick auf die gute Resonanz auf die bisherigen Aktivitäten zum Lachnerjahr fest, dass es wert ist, sich mit Leben und Werk der Musiker zu beschäftigen. Tatsächlich hatte das Jubiläumsjahr bereits viele Facetten wie die Präsentation eines Lachner-Bieres der örtlichen Kleinbrauerei. In Anspielung darauf meinte Sparkassendirektor Wittmann, Harald Mann hätte sicherlich angesichts des Ausstellungslokals über "Franz Lachner und das Geld" referieren können – ausgehend von den kärglichen 44 Gulden Jahresgehalt des Vaters als Kirchenorganist.

Harald Mann, der die Vita von Franz Lachner bereits beim Festakt ausführlich beleuchtete, trug komprimiert in einem 20-minütigen frei gehaltenen Referat die Familiengeschichte vor und nach Franz Lachner vor. Zehn Generationen und die Linie aller sechs hochmusikalischen Geschwister zogen am geistigen Auge der Besucher vorüber. Zunächst sind ab 1700 drei Generationen Lachner als Wagnermeister nachweisbar – sie zogen von Kranzberg bei Freising immer näher Richtung Rain. In der vierten Generation wurde der ältere Sohn Josef Stadtpfarrorganist in Schrobenhausen und der Jüngste, Anton, übernahm die gleiche Funktion in Rain. Letzterer ist der Stammvater, von seinen 14 Kindern aus zwei Ehen ergriffen sechs den Musikerberuf, neben den drei berühmtesten auch noch der ältere Stiefbruder Theodor (er legte als einziger das Abitur ab) und die Schwestern Christina und Thekla – letztere eine früh emanzipierte Frau, die Beruf und Familie bewundernswert in Einklang brachte. Wie sich Musikalität vererbt, machte Harald Mann bei einem Überblick über die nächsten vier Generationen deutlich. Die fünf Töchter von Ignaz Lachners Urenkel Rolf sind durchwegs Berufsmusikerinnen – drei gastierten 1990 gemeinsam in Rain, die beiden anderen am vergangenen Samstag mit dem "Consortium ad libitum". Von Thekla ergriffen ebenfalls fünf Nachfahren einen Musikerberuf – einer davon ist Martin Wandel, deram 25. Oktober mit dem Rodin-Quartett in Rain gastieren wird. Die Nachkommen von Vinzenz und dessen Sohn Peter Vinzenz, der in die "Neue Welt" auswanderte und sich nur dank der väterlichen Unterstützung über Wasser halten konnte, gehören als Ärzte, Zahnärzte, Ingenieure und Unternehmer zur Oberschicht in Costa Rica. Zu dem zwischenzeitlich verstorbenen Dr. Rafael Lachner bestanden beste Kontakte, was zur Stiftung vieler Original-Handschriften des großen Vorfahren an die Stadt Rain führte.

Fotograf Kurt Suchy erläuterte die Aufbereitung der Ausstellung, bei der ihn Peter Wnuck-Lipinski unterstützte. Sogar eine Exkursion nach München war angesagt, um Außenaufnahmen von den einstigen Wirkungsstätten des Komponisten in die Ausstellung einzubinden. Die "Streichhölzer" – sechs im Ingolstädter Raum beheimatete junge Musiker – brachten romantische Klänge im modernen Ambiente in erfrischendem Vortrag zu Gehör.

"Franz Lachner – Leben und Werk des romantischen Komponisten aus Rain" ist bis Freitag, 6. Juni, im Kundenraum der Stadtsparkasse während der Geschäftszeiten zu sehen (Montag bis Freitag 8.00 – 12.30 Uhr, Montag, Dienstag und Freitag 14.00 – 16.30 Uhr sowie Donnerstag 14.00 bis 18.00 Uhr).

 

Samstag, 10. Mai 2003, 20.00 Uhr
Stadtsparkasse Rain, Hauptstraße 44, Lachner-Saal

Kammerkonzert des "Consortium ad libitum"

Eine Veranstaltung der Stadtsparkasse Rain

Programm:

Franz Lachner: Quintett Nr. 1 c-moll für Klavier, zwei Violinen, Viola und Violoncello op. 139

Franz Lachner: Quintett Nr. 2 a-moll für Klavier, zwei Violinen, Viola und Violoncello op. 145

Ausführende:
Eva Janßen, geb. Lachner (Klavier)
Aleksandar Maletic (Violine)
Simone Riniker Maier (Violine)
Irene Lachner (Viola)
Kirill Kravtsov (Violoncello)

Eintritt: 10 Euro

Vorverkauf ab Montag, 28. April 2003, bei der Stadtsparkasse Rain, Hauptstraße 44, Frau Anni Aufgebauer (Tel. 09090/999-125), während der üblichen Schalteröffnungszeiten. Eventuelle Restkarten an der Abendkasse.

Das junge Kammermusikensemble "Consortium ad libitum" wurde 1998 von zwei Ururenkelinnen Ignaz Lachners, des jüngeren Bruders von Franz Lachner, gegründet. Diese beiden Geschwister Eva Janßen, geb. Lachner, und Irene Lachner wirken in ihrem Rainer Konzert als Pianistin bzw. Bratschistin mit. Fast alle Mitglieder des "Consortium ad libitum" leben im württembergischen Raum.

Lachner-Stiftung
Eine weitere Bereicherung erfuhr das Städtische Gebrüder-Lachner-Museum
Rain aus der Hand von drei Ururenkelinnen des Komponisten Ignaz Lachner
(1807 – 1895). Die Schwestern Christiane Muntschick, Eva Janßen und
Irene Lachner übergaben an Ersten Bürgermeister Gerhard Martin (links)
und an Lachnerforscher Harald Mann drei Handzeichnungen der Brüder
Franz, Ignaz und Vinzenz Lachner (von links). Die Handzeichnungen von
Franz und Ignaz Lachner sind 1878 von Emilie Hensel signiert und entstanden
vermutlich nach älteren Fotovorlagen. Sie stammen aus dem Nachlass des
Vaters Dr. Rolf Lachner (1928 – 2001), der in Rain mehrfach zu Gast war.
Bürgermeister Martin und Museumsleiter Mann bedankten sich bei den
Schwestern, die in der Lechstadt keine Unbekannten sind: sie sind nämlich –
wie auch ihren beiden bei der Übergabe nicht anwesenden Schwestern –
Berufsmusikerinnen und gaben in der Geburtsstadt bereits Konzerte.
       Bild: Foto-Nitsche/Text: Riehl

Samstag, 25. Oktober 2003, 20.00 Uhr
Raiffeisenbank Rain, Bahnhofstraße 6
Raiffeisen-Saal

Kammerkonzert des Rodin-Quartetts München

mit Streichquartetten der Brüder Franz, Ignaz und Vinzenz Lachner

Eine Veranstaltung der Stadt Rain

Programm:

Vinzenz Lachner: Streichquartett Es-Dur op. 27
Ignaz Lachner: Streichquartett G-Dur op. 104
Franz Lachner: Streichquartett e-moll op. 173

Ausführende:
Sonja Korkeala (Violine)
Gerhard Urban (Violine)
Martin Wandel (Viola)
Clemens Weigel (Violoncello)

Eintritt: 10 Euro

Vorverkauf ab Montag, 13. Oktober 2003, am Informationsschalter der Raiffeisenbank Rain, Bahnhofstraße 6 (Tel. 09090/7008-11), während der üblichen Banköffnungszeiten. Eventuelle Restkarten an der Abendkasse

Das weithin renommierte Münchener Rodin-Quartett gilt gegenwärtig als das führende Kammermusikensemble, was die Interpretation der Lachnerschen Streichquartette betrifft. Es hat bereits die meisten Streichquartette der Lachnerbrüder auf CDs eingespielt. Dadurch erwarb es sich hervorragende internationale Kritiken. Der Bratschist des Rodin-Quartetts, Martin Wandel, ist ein direkter Nachkomme der Organistin Thekla Lachner, einer Schwester von Franz, Ignaz und Vinzenz Lachner.

Samstag, 22. November 2003, 20.00 Uhr
Stadtsparkasse Rain, Hauptstraße 44, Lachner-Saal

Vortrag des Lachnerforschers Harald Mann

zum Abschluss des 200. Geburtsjahres von Franz Lachner
mit Dias und Musikbeispielen

Thema:
"Der romantische Komponist Franz Lachner (1803–1890) aus Rain – ein Erbe der Wiener Klassiker"

 

Eine Veranstaltung der Volkshochschule Rain

Eintritt: 4 Euro

Karten an der Abendkasse

Die Diaserie hat freundlicherweise Herr Kurt Suchy, Rain, eigens für diesen Vortragsabend angefertigt.

Es ergeht eine herzliche Einladung zu den Jubiläumsveranstaltungen anläßlich des 200. Geburtsjahres von Rains größtem Sohn Franz Lachner.

 

19.07.2003 / AR