Kräuter,
Obst und Blumen -
Die Ausstellung erzählt mit Bildern und Geräten die Entwicklung
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| Im Salbuch ausgewiesene Gärten ... |
Im Salbuch der Stadt Rain von 1494 werden zahlreiche Anwesen mit Gartengrundstücken ausgewiesen. Dokumente und Berichte erzählen von den doch vielfältigen Möglichkeiten der Pflanzen und Speisen, deren Verwendung und Zubereitung. Wein und Hopfen, Rüben und Kraut, Wicken und Erbsen wurden neben Obst und Mandeln angebaut. Für die Pflege des Schlossgartens mussten Hölzer und Mist abgeliefert
werden. Seit dem 19. Jahrhundert nutzte man die Fläche vor dem Schloss
als Schulgarten. |
| Krautgärten und Wallgärten
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Entscheidende Impulse für den Gartenbau in Rain kamen vor 200 Jahren durch die zusätzlichen Flächen in den Wallgärten vor der Stadt, die zuvor strategischen Zwecken dienten. Sie dienten zur Selbstversorgung. Es wurde auch mit Pflanzen
experimentiert, um die Ernährung zu verbessern. Wein, Obst, Mandeln,
Hopfen und Tabak zählten zu den angebauten Pflanzen. Der 1898 gegründete Obst- und
Gartenbauverein verstand es als seine Aufgabe, Wissen um Sorten und
deren Pflege an die Bürgerinnen und Bürger zu vermitteln. |
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Im 20. Jahrhundert ändern sich durch Industrie und größer werdende Gartenbaubetriebe die Anbau- und Pflanzenkulturen im Rainer Winkel: Zuckerrübe, Spargel und Mais verdrängen Kartoffeln und Getreide, neue Gärtnereien finden ihren Platz. In der Ausstellung werden die historischen Aspekte von Kultivierung
und Begrünung der Stadt ebenso erzählt, wie die Entwicklung der Moderne.
Die Pflanzenvielfalt im 19. Jahrhundert bringt manch vergessenes Gewächs
in Erinnerung. |
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![]() Schulgarten vor dem Schloss um 1900 |
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![]() Rain als Blumenstadt um 1970 |
![]() Werbemädchen 1960 |
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Heimatmuseum Rain Leitung
und Ausstellungskonzeption: |
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12.02.2010 / AR