Rain
liegt idyllisch in der Donau-Lech-Region und gehört seit 2009 zu den Mitgliedsorten der Romantischen
Straße. Die Blumenstadt wurde vor mehr als 750 Jahren als nordwestliches Bollwerk
Altbayerns gegründet und mit vielen Privilegien wie Stadt- und Marktrechten und der
Einnahme von Zöllen ausgestattet. Als Zeugnisse der früheren Festung sind noch Reste der
Stadtmauer und der ehemaligen Stadtbefestigung sichtbar. Auch das Schwabtor, ein
einstiges Stadttor, wurde rekonstruiert.
Der Stadtpark mit der Leutnantschanze wurde für die Gartenschau 2009 neu angelegt, das
herzogliche Schloss wurde renoviert.
Die Hauptstraße überzeugt durch ihr einzigartiges Ensemble mit Bürgerhäusern aus dem
17. und 18. Jahrhundert.
Das Rokoko-Rathaus bildet zusammen mit dem Tilly-Denkmal das Herzstück der Hauptstraße.
Das Denkmal erinnert an den ehemaligen Feldherren des Dreißigjährigen Krieges, Johann
T´Serclaes Graf von Tilly, der in der Schlacht bei Rain schwer verwundet wurde
und an den Folgen starb. Die Stadtpfarrkirche St. Johannes der Täufer mit dem 66 Meter
hohen Turm ist weithin in der flachen Landschaft zu sehen.
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Dehner:
Bei einem Besuch im Dehner BlumenPark und im Natur-Lehrgarten kommen Garten- und
Romantikliebhaber auf ihre Kosten. Rund 1,5 Millionen Gäste besuchen jährlich den
Dehner-Blumenpark in Rain. Aus gutem Grunde. Denn der großzügige, weitläufig angelegte
Park ist ein Ort der Erholung - für Augen und Seele. Der Blumenpark, die unterschiedlich
gestalteten Schauanlagen oder der Naturlehrgarten sind Anziehungspunkte für Groß und
Klein und bieten jedem Garten- oder Naturliebhaber immer wieder reizvolle Themen und
Gestaltungsvarianten, die sich durchaus auch im heimischen Garten umsetzten lassen
können.
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Museen in Rain:
Das Geburtshaus der berühmten Musikerbrüder Lachner ist als Museum erhalten. Franz
Lachner - wohl der berühmteste der drei - war königlich-bayerischer Generalmusikdirektor
in München. Das Heimatmuseum zeigt Themen wie Kleiderkultur, Haushalt und Wäschepflege,
Zunft und Handwerk der Hutmacher und Kaminkehrer, Stadtgeschichte mit Salzhandel und
Schlacht bei Rain, Klosterarbeiten und religiöse Kunst. Dazu gibt es jährlich zwei
Sonderausstellungen. Das Jean-Daprai-Museum im Haus der Raiffeisenbank Rain ist ein Forum
für surrealistische und moderne Malerei.
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