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Stadt Rain  |  E-Mail: info@rain.de  |  Online: http://www.rain.de

Albert Weber

Unternehmer
geboren 1. September 1947 in Augsburg,
seither wohnhaft in Rain
Albert Weber
Albert Weber bei der Dankansprache anlässlich der Verleihung der Ehrenbürgerwürde

Ehrenbürgerschaft der Stadt Rain

verliehen am 17. Oktober 2007

 

Albert Weber setzt als Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Dehner die Aufbauarbeit seiner Eltern Georg Weber (ebenfalls Ehrenbürger der Stadt Rain) und Albertine Weber (Trägerin der Bürgermedaille) konsequent fort: 1980 eschäftigte die Firma am Stammsitz Rain rund 500 Mitarbeiter und war damit bereits größter Arbeitgeber. 2007 ist die Firma auf 104 Gartencenter in Deutschland und Österreich gewachsen und beschäftigt über 1100 Arbeitnehmer allein in Rain bzw. 5500 im Gesamt-Unternehmen.

 

Persönlicher Werdegang:

Besuch der Realschule, Mittlere Reife

Einzelhandelslehre

Mehrere Jahre Volontär im In- und Ausland

Mit 21 Jahren Einstieg in die Firma der Eltern

Für seine unternehmerischen Erfolge unter anderem mit dem Bayer. Qualitätspreis der Staatsregierung (2004) und dem Bayer. Gründerpreis in der Kategorie Zuschauerpreis (2006) ausgezeichnet.

Soziales Engagement durch Gründung der Stiftung "Dehner Hilfsfonds für Menschen in Not"

Vielfältige Unterstützung gemeinnütziger Vereine und Projekte

Sponsoring für den Lehrstuhl Biotechnologie an der Hochschule Weihenstephan

 

Donauwörther Zeitung vom 19. Oktober 2007

Bericht von Margot Weber über den Festakt zur Verleihung der Ehrenbürgerschaft:

"Man soll sich freuen, wenn man in hoher Stellung andern dienen kann"

 

"Lediglich acht Tage sind es, in denen ich kein Rainer war", sagt Albert Weber, verschmitzt und schulterzuckend, und lässt die Gäste im Festsaal im Rainer Rathaus einige Sekunden auf die Erklärung warten. Es sind die Tage seiner Geburt. Denn mangels einer Hebamme in Rain musste er das Licht der Welt in Augsburg erblicken.

 

Seit 60 Jahren sei nun schon in seinem Pass festgeschrieben, dass Albert Weber eigentlich ein "Zuagroasda" ist. Doch als Fremder hat er sich nie gefühlt und auch nie so gehandelt. Ganz im Gegenteil. Albert Weber ist ein echter Rainer.

 

Für seine außerordentlichen Verdienste um die Stadt und ihr Gemeinwohl wurde ihm am Mittwochabend die Ehrenbürgerwürde verliehen. Städte können mit dieser Auszeichnung ihre höchste Anerkennung aussprechen. Der 60-jährige Dehner-Chef ist derzeit der einzige Träger dieses Titels in Rain.

 

Was Albert Weber für Rain getan hat, das passt nicht in eine Rede und nicht in einen Artikel. Und so zählte Bürgermeister Gerhard Martin in seiner Laudatio nur einige Punkte auf, allem voran natürlich das Lebenswerk Webers. Zusammen mit seinem Vater Georg Weber, der übrigens vor 27 Jahren ebenfalls das Ehrenbürgerrecht erhielt, habe Albert Weber mit viel unternehmerischem Mut, Weitblick und Verantwortung die Geschäfte vorangetrieben und aus einer kleinen Samenhandlung ein modernes Gartencenter mit 5000 Beschäftigten, davon 1000 in Rain, gemacht. Ihm sei auch mit zu verdanken, dass die Ausstellung "Natur in Rain" die Blumenstadt noch attraktiver und bekannter mache.

 

Albert Weber hat sich aber nicht nur um die Wirtschaft in der Region verdient gemacht, sondern auch unzählige Betätigungen in Sport, Kultur und Freizeit gefördert. Weiterhin lagen ihm soziale Einrichtungen am Herzen. "Sie gehören zu den Menschen, die wissen, dass es eine Verantwortung eben nicht nur für das eigene Leben gibt, sondern auch für die Gemeinschaft, für die Stadt, in der man lebt", so Martin.

 

Ebenso herzliche und anerkennende Worte fanden der neue CSU-Fraktionschef Georg Schmid, Landrat Stefan Rößle und Leo Meier, Zweiter Bürgermeister. "Der Bürger Weber macht seiner Stadt alle Ehre", sagte der Ex-Staatssekretär und umarmte den Unternehmer. Vorher lobte er noch die Weisheit Webers, "die Dinge rechtzeitig zu regeln" und die Aufnahme seines Sohnes Georg in die Geschäftsführung.

 

Landrat Rößle betonte, die herausragende Bedeutung der Firma Dehner, die ein "guter Arbeitgeber" in der Region ist und jährlich mehr als eine Million Gäste in den Landkreis lockt. Der guten Führung Webers sei es auch zu verdanken, dass sich bislang keine "Heuschrecken" nach Rain gewagt hätten, und natürlich auch dem Insektenschutzmittel in den Dehner-Regalen. Leo Meier gratulierte im Namen des Stadtrates, der die Verleihung der Ehrenbürgerwürde einstimmig beschlossen hatte.

 

"Ich fühle mich sehr geehrt durch diese hohe Auszeichnung", sagte der Unternehmenschef, der nicht gerne in der Öffentlichkeit steht, sichtlich gerührt. "Der Lohn ist in jedem Fall weit größer als die Mühe", sprach er und begründete sein Engagement mit den Worten: "Ich bin ein Rainer."

 

Weber blickte auf die vergangenen 40 Jahre zurück, in denen er Dehner und Rain mit geprägt hat. "Die Dehner-Philosophie bringt den Menschen die Schönheit der Natur nahe, lässt sie Freude haben an Pflanzen und Blumen und lässt sie Werte entdecken, die jenseits allem materialistischem Streben sind." Den Schlüssel zum Erfolg sieht er einmal in der Unterstützung durch die Familie, durch seine Frau Christine, die Töchter Stephanie und Susanne sowie den Sohn Georg, aber auch in Konfuzius Worten: "Man soll sich freuen, wenn man in hoher Stellung anderen dienen kann."

 

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von einem Bläserquartett der Stadtkapelle.

  

Grossansicht in neuem Fenster: Albert Weber Grossansicht in neuem Fenster: Albert Weber

Erster Bürgermeister Gerhard Martin (links) bei der Übergabe der Ehrenbürgerurkunde an Albert Weber

Ehegattin Christine Weber (sie ist seit heuer Trägerin des Bayerischen Verdienstordens) beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Rain, dahinter von links Georg Schmid, Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion, Susanne Weber, Albert Weber, Stephanie Weber, Erster Bürgermeister Gerhard Martin, 2. Bürgermeister Leo Meier, Georg Weber und Landrat Stefan Rößle.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Albert Weber Grossansicht in neuem Fenster: Georg Schmid, Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion Landrat Stefan Rößle Grossansicht in neuem Fenster: 2. Bürgermeister Leo Meier
Albert Weber beim Eintrag ins Goldene Buch Georg Schmid, Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion Landrat Stefan Rößle 2. Bürgermeister Leo Meier

 

 

 

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