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10 Jahre Natur in Rain

10 Jahre Natur in Rain

Rede von Hr. 1. Bürgermeister Gerhard Martin zur Begrüßung bei der Veranstaltung "10 Jahre Natur in Rain":

 
Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich freue mich sehr, dass Sie der Einladung zu diesem Festabend in so großer Zahl gefolgt sind.  Sie zeigen damit die große Verbundenheit mit unserer Stadt und zollen dem besonderen Ereignis Ihren Respekt. Ich freue mich über jeden einzelnen von Ihnen und würde Sie gerne auch von hier aus namentlich begrüßen. 

 

Gestatten Sie mir, dass ich aus Zeitgründen nur einige von Ihnen namentlich begrüße:

Ich freue mich über die Anwesenheit der Geistlichkeit Frau Pfarrerin Töppelmann mit Ihrem Ehemann H. Dr. Töppelmann, H. Stadtpfarrer Biercher, H. Kaplan Puthussery Chandy, H.Pfarrer Großmann, H. Pfarrer Dr. Vanchipura.

 

Für die Landespolitik begrüße ich Frau Abgeordnete Lettenbauer, H. Abgeordneten Wolfgang Fackler, H. Abgeordneten Singer.


Ein ganz herzlicher Willkommensgruß gilt H. Staatssekretär a.D. Georg Schmid mit seiner Gattin . Ich freue mich über die Anwesenheit unseres Landrats H. Stefan Rößle.

 

Ich begrüße aus der Kommunalpolitik weiter die Herren Kollegen: Vogt, Ruttmann, Dietz, Mahl, Böhm, Schiegg und Deg.

 

Aus Wassertrüdingen begrüße ich H. 1. Bürgermeister Ultsch mit seiner Gattin. Ganz besonders freut es mich aus unseren Partnerstädten H. Bürgermeister Laszlo Kreisz aus Taksony und aus Tougan Burkina Faso H. Bürgermeister Edouard Zerbo, der von seinem Amtskollegen H. Kambou begleitet wird, hier bei uns willkommen zu heißen.

 

Mein ganz besonderer Gruß gilt Ihnen H. 2. Bgm. Leo Meier mit Ihrer Gattin Frau Waltraud Meier und Ihnen H. 3. Bürgermeister Hafner mit Ihrer Gattin. Mit Ihnen grüße ich die Kolleginnen und Kollegen des Stadtrates auch der ehemaligen.


Eine besondere Ehre und Freude ist es mir, Sie H. Albert Weber als unseren Ehrenbürger zusammen mit Ihrer Gattin Frau Christine Weber und Sie H. Georg Weber als Geschäftsführer der Fa. Dehner mit ihrer Gattin begrüßen zu dürfen. Ihre stete Unterstützung hat sowohl die Natur in Rain 2009, als auch die heutige Feier möglich gemacht. Mit Ihnen grüße ich weiter die Geschäftsführer Dr. Flassak und Hönig mit ihren Gattinen und besonders auch den Bereichsleiter Grün der Fa. Dehner H. Wolfgang Gräser. Ich freue mich den Präsidenten des Bayer. Gärtnerei Verbands H. Roland Albert bei uns begrüßen zu dürfen. 

 

Ebenso grüße ich herzlich die Geschäftsführerin der Bayer. Landesgartenschau GmbH Fr. Dagmar Voß . Es freut mich sehr, dass zahlreiche Träger der Bürgermedaille heute unter uns sind.

 

Ich grüße die Vertreter der Banken, der Behörden und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Rain, ganz besonders den damaligen Geschäftsführer der Natur in Rain GmbH H. Harald Reinelt. Mit ihm grüße ich auch die damals als Aufsichtsräte und Mitarbeiter die Gartenschau ermöglichten. 

 

Nicht zuletzt begrüße ich die Vertreter der Presse Fr. Wild und vom Rundfunk H. Zeitler
 
Meine sehr verehrten Damen und Herren, mit dieser heutigen Veranstaltung eröffnen wir ein Wochenende der Erinnerung an eines der bedeutendsten Projekte der jüngeren Geschichte unserer Stadt. Gleichzeitig erinnern wir an eine Zeit in der wir innerhalb weniger Wochen nahezu 350.000 Besucher der Veranstaltung Natur in Rain begrüßen durften und die sich bei den zahlreichen Veranstaltungen in unserer Stadt wohlgefühlt haben. Wir wollen auch einen weiteren und neuen Impuls geben, die damals geschaffenen Flächen des Stadtparks, des Schlossplatzes und des Schlossgartens, sowie unser kurfürstliches Schloss als ein Zentrum des gesellschaftlichen Lebens der Stadt weiter zu entwickeln.
 
10 Jahre ist es nun her, dass wir die Gartenschau in den Mauern der Stadt hatten. Eigentlich keine lange Zeit und vielleicht doch eine kleine Ewigkeit. Wer könnte eigentlich noch sagen, wie das Areal damals ausgesehen hat? Die Bilder in unserer Ausstellung können uns das erleichtern.
 
Erinnern wir uns zurück an die Zeit vor der Gartenschau. Die Stadt hatte bereits große Anstrengungen unternommen, um im Rahmen der Stadtsanierung die Hauptstraße in ihrer heutigen Form zu gestalten. Aber das Schloss, die alte Knabenschule und das ehemalige Lehrerwohnhaus waren in einem sehr schlechten Zustand. Der Schlossplatz, ein gekiester Parkplatz war äußerst unansehnlich und der Bereich des sog. Kaisergässchen war kaum öffentlich zugänglich.
 
Die Überlegung, mit Hilfe einer Gartenschau die Entwicklung der Stadt zu fördern, wurde schon längere Zeit diskutiert.
 
In enger Absprache mit Ihnen H. Weber, Ihren Mitarbeitern, und dem Büro Adler u. Olesch wurde schließlich ein Konzept erarbeitet, dass die Durchführung einer kleinen Landesgartenschau in der Stadt unter Einbeziehung der Flächen des Dehner Blumenparks mit dem Naturlehrgarten als Chance für die Verbesserung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der Altstadt, begriff. Es war zum ersten Mal, dass diese enge Kooperation von öffentlicher Hand und einem großen Wirtschaftsunternehmen tragendes Element einer Gartenschau ist.
 
Dieses Konzept überzeugte letztlich die fachkundige Jury genauso wie die Landespolitik. Ich möchte heute gerne die Gelegenheit ergreifen, Ihnen H. Staatssekretär a.D Schmid, stellvertretend auch für die weiteren politisch Verantwortlichen der damaligen Zeit ganz herzlich für Ihren besonderen Einsatz und ständigen Rat, nicht nur in der Entscheidungsfindung, sondern auch weit darüber hinaus, zu danken.
 
Nach dem Zuschlag im Jahre 2002 konnte im darauffolgenden notwendigen Planungswettbewerb das Büro Lohrer + Hochrein gefunden werden, dass das Konzept erarbeitete. Dieses Konzept hat in seiner konkreten Ausgestaltung einen hervorragenden Stadtpark mit dem Staudengarten, den Spiel- und Veranstaltungsflächen, den neuen und besseren Wegeverbindungen ermöglicht. Unser Stadtpark ist eine Bereicherung für die ganze Stadt. Für die Bewohner der Altstadt stellt er aber gerade eine besondere Aufwertung ihres Lebensumfeldes dar. Damit dient er auch unserem Ziel, die Altstadt als Wohn- und Geschäftsort zu erhalten und weiter zu entwickeln. Der Schlossplatz und der Schlossgarten präsentieren sich als der zentrale städtische Bereich, der für zahlreiche Veranstaltungen im Jahreskreis Raum und Möglichkeit bietet.
 
Die Sanierung unseres Schlosses ist ebenfalls der Gartenschau geschuldet. Die Weiterentwicklung des Schlossgebäudes zum Zentrum für Kultur und Bildung konnte maßgeblich aufgrund der Gartenschau im Rahmen der Städtebauförderung ermöglicht werden. Einmal mehr war die gute Begleitung durch Sie Herr Schmid und die Beharrlichkeit und der Einsatz unseres 2. Bürgermeisters H. Meier Garant für diesen Erfolg. Nicht vergessen möchte ich auch die Neugestaltung des Bahnhofsvorbereichs, die im Zuge der Infrastrukturmaßnahmen für die Gartenschau erfolgte.
 
Eine Stadt mit hoher Lebensqualität zu schaffen ist die Leitlinie unserer städtischen Politik. Viele einzelne Mosaiksteine haben wir in der Vergangenheit dazu in ein Gesamtbild eingefügt. Gerade die bleibenden Investitionen der Gartenschau und der Schlosssanierung sind wesentliche und geradezu leuchtende Mosaiksteine dieses Gesamtbildes Stadt Rain, der Blumenstadt an der romantischen Straße.
 
Ich darf zusammenfassend festhalten, dass die damaligen Investitionen auch nach den zehn vergangenen Jahren das Bild unserer Stadt nachhaltig prägen und dass mit diesen Investitionen für die Stadtgemeinschaft unverzichtbare Einrichtungen entstanden sind. Die aufgewendeten Mittel von über 4 Mio. Euro, davon1,5 Mio. Euro Förderung, und die Kosten für die Schlosssanierung sind aus meiner Sicht gut investiert.
 
Die besonders gelungene Gestaltung der einzelnen Bereiche, zu denen ich den Planern und den an der Umsetzung Beteiligten noch einmal gratuliere und für die Realisierung herzlich danke, lädt zum Aufenthalt ein und fördert damit die Kommunikation zwischen den Bürgern und das städtische Leben ganz allgemein. Wenn Sie heute oder in den nächsten Tagen einmal die Gelegenheit nutzen und wieder einmal ganz bewusst den Anblick dieses Areals genießen, werden Sie mir sicher beipflichten es ist schon ein ganz besonders schöner Teil unserer Stadt.

Mit dem was geschaffen wurde, haben wir aber auch eine Verpflichtung übernommen. Der Erhalt der Anlagen ist eine davon und sie fordert die Stadt selbstverständlich sehr. Die wichtigste Verpflichtung besteht jedoch darin, die Möglichkeiten in der Nutzung der Gebäude, der Plätze und Parkanlagen auch im Sinne des städtischen Lebens umzusetzen.

Neben der wichtigen Erholungsnutzung, neben der Aufenthaltsqualität und der Funktion als Treffpunkt ist es insbesondere die Möglichkeit zu Veranstaltungen aller Art. Durch die Schaffung des Tourismus- und Veranstaltungsbüros haben wir dafür notwendige personelle Voraussetzung geschaffen. Die zwischenzeitlich etablierten Veranstaltungen Weihnachtsmarkt und Eislaufbahn erfreuen sich besonderer Beliebtheit. Aber auch die Veranstaltungen der Vereine und Organisationen, wie z.B. die des Freundeskreises Stadtpark, die Maifeier oder die Serenaden, belegen die Tatsache, dass die Bürgerschaft diesen zentralen Bereich der Stadt in besonderer Weise schätzt und gerne hierherkommt.
 
Vergessen darf ich dabei nicht unser Schloss, das die Musikschule, die Stadtkapelle, Vereine und insbesondere unser neuer Veranstaltungsraum es zu einem lebendigen Treffpunkt haben werden lassen.
 
Ich habe anfangs schon davon gesprochen, dass in der Zeit der Gartenschau eine Vielzahl von Besuchern die Ausstellungsflächen und unsere Stadt besucht haben. Wir alle erinnern uns gerne mit Freude an vielfältige und bunte Veranstaltungen. Man konnte es spüren, dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt besonders stolz auf ihr Rain waren. Sicher haben wir davon profitiert, dass der Blumenpark einen wesentlichen Teil der Ausstellung gebildet hat.
 
Die Veranstaltungen der Stadt wurden wesentlich bereichert durch die eigenen Veranstaltungen der Fa. Dehner von denen besonders das Ballonglühen und der unvergessliche Blumenkorso Massen von Menschen begeistert haben. An dieser Stelle darf ich mich besonders für die hervorragende Partnerschaft bei Ihnen H. Albert Weber und H. Georg Weber und Ihren Mitarbeitern bedanken. Im Besonderen herausheben darf ich dabei H. Wolfgang Gräser, der mit seiner Begeisterung und vielen Ideen ein Garant für gute Veranstaltungen war und ist.
 
Diese Partnerschaft ist erfreulicherweise eine ständige. Die Fa. Dehner ist nicht nur als Arbeitgeber, Besuchermagnet und großartiges Handelsunternehmen ein wichtiger Faktor in dieser Stadt. Sie begleitet uns auch als Unterstützer und Mäzen in vielfältiger Weise. Besonders schätze ich auch die Anteilnahme an und die Förderung der Entwicklung unserer Stadt.
 
Gerade auch dieses Bürgerfest kann nur durch die großzügige Begleitung der Fa Dehner gelingen.
 
Am Ende meiner Rede ist es mir eine besondere Verpflichtung nochmal allen zu danken, denen wir die Veranstaltung vor 10 Jahren zu verdanken haben.
 
Ich möchte hier noch einmal nennen den Freistaat Bayern mit den politischen Vertretern, stellv. dafür sie H. Staatssekretät Schmid, die Fa. Dehner, stellvertretend für alle Beteiligten aus ihrer Firma sie H. Albert Weber und, sie gestatten es mir, H. Gräser. Ich danke dem Stadtrat für seine mutigen Entscheidungen, auch in schwierigen Zeiten. Die Mitglieder unseres Aufsichtsrates der Natur in Rain Gmbh, hier darf ich stellvertretend sie H. 2. Bgm. Meier nennen, die Geschäftsführer der GmbH Fr. Linder und H. Reinelt und alle beteiligten Mitarbeiter der Stadt und der GmbH, die Planer, den Bauleiter, alle die einen größeren und kleineren Beitrag zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben.
 
Ganz besonders bedanke ich mich bei allen Sponsoren von damals, die uns vieles erleichtert haben.
 
Ich danke aber auch allen, die dieses jetzige Bürgerfest möglich gemacht haben. Da sind natürlich auch zuerst die Damen und Herren des Stadtrates zu nennen. Der Fa. Dehner, Ihnen meine Herren Albert und Georg Weber, danke ich für ihre sofortige Bereitschaft maßgeblich dieses Fest mit zu gestalten.
 
Ich danke auch den Sponsoren, besonders möchte ich H. van der Kwaak nennen, der nicht nur der größte Sponsor des Blumencorsos war, sondern auch die wunderschöne Dekoration der 3 Fahrzeuge in der Blumenschau übernommen hat.
 
Ich danke allen Personen, die die Organisation und die Gestaltung der Blumenschau und des gesamten Bereiches übernommen haben.
 
Insbesondere H. Gräser und seine Mitarbeiter, H. Reinelt, Frau Siekmann und Fr. Konle, Fr. Scherle vom Rathaus und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Bauhofes.
 
Ich danke auch H. Berner, der uns eine interessante Präsentation zusammengestellt hat, die wir nach dem Hauptgang genießen können.
 
Ich danke allen Ausstellern und Künstlern, den Feuerwerker und den Ballonfahrern der Fam. Hertl, und H. Bischoff dass sie uns mit ihren Angeboten verwöhnen werden.
 
Ich bedanke mich insbesondere noch bei denjenigen, die ich jetzt vergessen haben sollte.
 
Meine Damen und Herren unser Fest kann nun beginnen. Ich freue mich mit unseren Bürgerinnen und Bürgern ein fröhliches Fest mit gut gelaunten Gästen und vielen schönen Attraktionen feiern zu können. Genießen Sie diesen Abend und die 2 folgenden Tage im Herzen unserer Stadt.

Das Fest fand am 14. und 15. September 2019 statt.

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