Freiwillige Feuerwehr Etting
Diese Seite umfasst derzeit einen Bericht über die Weihe des
neuen Gerätehauses am 7. Juli 2002 sowie die Chronik aus der Festschrift von 1994.
Leni Aschenmeier jetzt Kommandantin, Bericht demnächst auf dieser Seite!
Freiwillige Feuerwehr und Schützenverein Etting
haben am Sonntag, 7. Juli 2002, die Fertigstellung der
gemeinsamen Baumaßnahme begangen. Hier bildliche Impressionen von der Weihe und
vom Gebäude.
Pfarrer Anton Maric (rechts) weihte am 7. Juli 2002 das neue
Feuerwehr- und Schützenheim Etting,
mit auf dem Bild in der vorderen Reihe Schützenmeister und Ortssprecher Jakob
Zinsmeister,
Feuerwehr-Vorstand Peter Sandmeir, Erster Bürgermeister Gerhard Martin,
Kreisbrandinspektor
Georg Riehl und Kreisbrandrat Bernhard Meyr.

Segnung der neuen acht Schießstände für Luftdruckwaffen, von
rechts in der vorderen Reihe Pfarrer
Anto Maric, Schützenmeister Jakob Zinsmeister, Feuerwehrvorstand Peter Sandmeir,
Erster
Bürgermeister Gerhard Martin, Stadträtin Magdalena Rucker, Stadtrat Werner
Nürnberger,
Ortssprecher Hans Braun (Unterpeiching), Stadtrat Prof. Dr. Hans Herrler,
Gauschützenmeister
Karl Gülta und Stadtrat Paul Schumann.

Ehrung für die aktivsten Bauhandwerker, von links Leonhard
Braun, Magnus Reeg, Franz Kapfer,
Karl Häckl, Jürgen Fetsch, Manfred Wolf, Johann Steidle, Günther Steidle, Stefan
Stemmer,
Bauleiter Hans Jürgen Winter, Schützenmeister Jakob Zinsmeister,
Feuerwehrvorstand Peter
Sandmeir, Stadtbaumeister Josef Schmidberger und Erster Bürgermeister Gerhard
Martin.
Das neue Feuerwehrhaus ist an das Schützenheim angebaut.
Das Schützenheim Etting wurde generalsaniert und dabei
modernste Schießstände eingebaut.
100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Etting 1894 - 1994
Die Gemeinde Etting besaß bisher nur eine Pflichtfeuerwehr und hatte eine kleine, unbedeutende Löschmaschine; deshalb war seit Jahren mit der benachbarten Gemeinde Gempfing die Vereinbarung getroffen, daß im Brandfalle die dortige Spritze auf alle Fälle zur Hilfeleistung herbeikommt; wofür alljährlich ein Betrag zur Reparatur und Instandhaltung der Maschine geleistet wurde.
Wegen der isolierten Lage Ettings verborgen in einer Thalsenkung wurde schon längst die Besorgnis wach, es könnte bei einem Brandunglücke längere Zeit verstreichen, bis der Brand auswärts beobachtet würde und Hilfe herbeikomme ..."
Initiiert durch Bürgermeister Wendelin Würfl und Gemeindekassierer Johann Utz wurde die Freiwillige Feuerwehr Etting am Sonntag, 15. Juli 1894, nachmittags, unter Mitwirkung von Lehrer Mayer aus Gempfing gegründet. Die 33 Gründungsmitglieder wählten sofort die Vorstandschaft und bestellten bei der "rühmlich bekannten Fabrik F. X. Kuster in Augsburg" die Helme und Gurte. Die Kosten der Mannschaftsausrüstung wurden fast ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge aufgebracht; eine Christbaumverlosung am Stefanstag 1894 trug mit zur Abzahlung der Ausrüstungskosten bei.
Bereits unterm 15. November 1894 wurde die neue, für 1000 Mark bei der "bekannten" Firma J. C. Braun in Nürnberg erworbene Saug- und Druckspritze "nach neuester Construction" in das Inventarverzeichnis aufgenommen. Das Gerät entsprach bei der amtlich vorgenommenen Probe allen Ansprüchen. Aus der Distriktskasse und vom Kreisfeuerwehrverband Schwaben und Neuburg (der damaligen Kreis entspricht dem heutigem Bezirk) erhielt die Gemeinde Etting 1895 je 100 Mark Zuschuß zur Tilgung der Spritzenschuld. Der Bericht aus der Gründungsphase schließt optimistisch ab: "Obwohl noch manches zu zahlen und noch vieles anzuschaffen ist, welches unbedingt von Nöten ist, wird mit frischem Mute weiter gestrebt, daß die Liebe der Mitglieder zum Verein nicht erlahme, sondern immer mehr erstarkt, so daß der hochedle Zweck der Feuerwehr erfüllt werde, der in der Devise gipfelt: Gott zur Ehre, dem Nächsten zur Wehr. Einer für Alle, alle für Einen."
34 Männer gründeten nach der Stammliste die Freiwillige Feuerwehr, bei den "Chargenwahlen " (Vorstandswahlen) sind allerdings nur 33 Aktive genannt und an der ersten Übung, die noch im Gründungsmonat stattfand, nahmen nur 32 Mann teil (einer wurde wegen Schwerhörigkeit für untauglich befunden, ein zweiter ist ohne Angabe von Gründen nicht mehr dabei). Die Angabe der Berufe bestätigt, daß die Feuerwehr von allen Ettinger Familien mitgetragen wurde: 1 Gutsbesitzerssohn, 1 Müller, 1 Gastwirt, 2 Bauern, 1 Bauernsohn, 14 Gütler, 8 Dienstknechte (7 davon mit auswärtigem Heimatort), 4 Zimmermänner und 1 Maurergehilfe gründeten den Verein. Viele Familien, aus denen die Gründungsmitglieder kamen, sind heute noch in Etting ansässig. 27 Gründungsmitglieder waren zwischen 17 und 40 Jahren alt, die restlichen 6 zählten über 40 Lebensjahre, der älteste Aktive war genau 50.
Von Juli bis Oktober 1894 fanden fünf Übungen statt, die von den 32 erwähnten Aktiven jeweils vollzählig besucht waren; der Übungsbesuch ließ in den Folgejahren etwas nach. Bis zum Ersten Weltkrieg sind jährlich zwischen vier und sechs Übungen gewesen. Die Truppe bestand im Gründungsjahr aus:
Wendelin Würfl, Vorstand
Georg Gastl, Kommandant
Johann Utz, Adjudant (= 2. Kommandant)
der Steigerrotte mit 10 Mann und
der Spritzenrotte mit 19 Mann.
Die Zusammensetzung änderte sich in den nächsten Jahren nur unwesentlich. 1913 - sieben der Gründungsmitglieder waren noch aktiv - gehörten der Wehr 35 Männer an: sechs Dienstgrade (Vorstand, Kommandant, zwei Zugführer, Rottenführer sowie Kassier und Schriftführer in einer Person), sechs Steiger, neun Spritzen- und vierzehn Ordnungsmänner. 1915 erscheint - nachdem viele Aktive zum Kriegsdienst einberufen sind - eine Jugendmannschaft mit sechs Mitgliedern. Erstmals zählt die Wehr in diesem Jahr weniger als 30 - nämlich nur 27 - Männer. 1925 hatte die Wehr wieder 33 Mitglieder, was auch dem Durchschnitt bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges entspricht. In den 1930-er Jahren hatte die Wehr nachweislich acht bis elf Fördermitglieder. Parallel zur Freiwilligen Feuerwehr gab es zumindest zeitweise eine Pflichtfeuerwehr; sie unterstand ebenfalls dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr. Sie zählte 1926 fünf Mitglieder, in den 1930-er Jahren gab es sie einige Zeit nicht mehr, 1938 war sie erneut mit einem Mann gebildet, 1940 hatte sie mindestens sieben und 1951/53 sogar zwölf Mitglieder. In jenen Jahren 1940 bis 1953 zählte die Freiwillige Wehr entsprechend nur rund 22 Mann. Seit 1954 gab es dann die Pflichtwehr nicht mehr, die Freiwillige Feuerwehr Etting steigerte sich in jenem Jahr auf 32 Aktive. Diese Mitgliederzahl (ohne Passive) steigerte sich in jüngster Zeit kontinuierlich und beträgt im Jubiläumsjahr 47.
Der Mitgliedsbeitrag war anfangs gering: 60 Pfennig wurden im Jahr 1901 von den "ordentlichen Mitgliedern" (Aktive) erhoben. 1,20 Mark waren es von den "Außerordentlichen", also fördernden Mitgliedern. 1932 und 1933 wurde 1,20 Mark von allen Aktiven und von Passiven über 45 Jahren erhoben; 3,00 Mark zahlten Passive bis 45 Jahren. 1934 stieg der Satz für Aktive und für Passive über 45 Jahren auf 2,00 Mark. Die Inspektionen, vom Bezirksvertreter (entsprechend dem heutigen Kreisbrandrat) im Abstand von durchschnittlich drei Jahren durchgeführt, fielen durchwegs bis zur letzten Eintragung in das von 1894 bis 1972 geführte erste Dienstbuch "sehr gut" - "gut" oder "zur vollsten Zufriedenheit" aus. Nur einmal, bei der zweiten Inspektion (27. Juni 1897) "ließ die heutige Inspektion vielmehr zu wünschen übrig ".
Bescheiden nimmt sich das Inventar nach heutigen Maßstäben aus. Neben der Saug- und Druckspritze aus dem Gründungsjahr mit Hanfschläuchen sowie dem Steigerwagen und der Anstellleiter wurden in den ersten drei Jahren angeschafft: 40 Messinghelme, 40 Gurten, 7 Fangschnüre, 1 Pfeife, 30 Wollkuppeln, 1 Signalhorn mit Tragschnur. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges erfolgten wenige Ersatzbeschaffungen und kaum nennenswerte Ergänzungen des Inventars.
Vielleicht hatte der Brand der Kopfmühlen-Wohnhauses den letzten Anstoß zur Gründung der Feuerwehr gegeben, denn dieser Unglücksfall des Jahres 1894 (das genaue Datum ist nicht überliefert) ist im Dienstbuch noch nicht eingetragen. Der erste Einsatz der jungen Ettinger Wehr ist für den 21. Januar 1896 notiert: ein Totalbrand des Stadels bei der Schmiede von Florian Reitmeir in Gempfing mit Übergriff (Totalbrand) des Nachbarstadels von Peter Genswürger. Am 3. Juni 1899 wirkte die Mannschaft bei den Löscharbeiten auf dem Hauserhof mit; der Stadel brannte hier ebenfalls ab. Der erste Einsatz im Dorf ist etwas glimpflicher abgegangen: es war ein Kaminbrand am 11. April 1910 bei Josef Häckl (der selbst drei Monate vorher Kommandant geworden war). Anfangs waren die Löschgeräte im Schulstadel untergebracht. Erst 1909 bezog die Gemeinde neben dem Gaßler-Anwesen (Hausnummer 3) ein kleines Gerätehaus. Das Gerätehaus am Ortsausgang in Richtung Gempfing wurde dann 1953 von Bürgermeister Gregor Würfl auf eigene Kosten (das bisherige Gebäude stand direkt neben seinem Hof) errichtet. Da das Haus um ein Drittel größer wurde, übernahm die Gemeinde die Putzarbeiten sowie die Errichtung des Trockenturmes und die Herstellung der Dachrinne. Das Gerätehaus wird seither von den Feuerwehrmännern instand- gehalten. Dieses Haus verlor 49 Jahre später, mit der Einweihung des neuen Gerätehauses (Anbau an das Schützenheim) am 7. Juli 2002 seine Bestimmung. Im Jahr 1953 wurde auch eine Tragkraftspritze 4/4 angeschafft.
Der größte Brand im Dorf ist in das alte Dienstbuch für den 15. August 1928 eingetragen. Beim Graf-Anwesen Nummer 26, Besitzer Narziß Schmidberger, brannte die Scheune durch Blitzschlag total ab. Durch das Eingreifen der Feuerwehren bei dem um 19.15 Uhr ausgebrochenen Brand konnten die übrigen Gebäude verschont werden. Bereits um 19.20 Uhr war die Ortswehr am Brandplatz (30 Männer der Freiwilligen und 4 der Pflichtfeuerwehr). Zwischen 20.00 und 20.25 Uhr trafen die Feuerwehren Gempfing-Überacker (30 Mann), Wengen (24), Haselbach (18), Kunding (20) und Wächtering (20) jeweils mit einer Saug- und Druckspritze ein. Die Ettinger Spritze von 1894 versagte wegen Bruch eines Ventiles den Dienst. Rund 450 Meter Schläuche wurden vom Mühlbach herauf verlegt; der anfangs benutzte Brunnen reichte für die Löscharbeiten nicht aus. Die Ettinger Wehr mußte wegen Lebensgefahr eine Mauer einreißen. Um 1.30 Uhr in der Nacht rückten die auswärtigen Feuerwehren ab, von der Ettinger Mannschaft übernahmen 12 Mann die Wache.
Sicherlich sind in das Dienstbuch nicht alle Einsätze der Feuerwehr eingetragen worden, denn 1930 gab es in Wächtering eine Serie von größeren Brandstiftungen, von der nur ein Einsatz im Ettinger Dienstbuch eingetragen ist. Wahrscheinlich halfen die Ettinger bei allen vier Löscheinsätzen am 7. Januar (Seitzmeir), 17. Januar (Ruisinger, jetzt Förg) , 4. Februar (Breimair) und 11. Februar (Steinbühler) mit. Auch über die beiden bekannten Unglücke während des Krieges gibt es keine Eintragung in der Vereinschronik. Da die jungen Männer im Krieg waren, half wohl das ganze Dorf bei den Löscharbeiten mit, als der Stadel von Fetsch 1942 infolge Blitzschlages ganz abbrannte. Ebenso legten wohl viele Ettinger mit Hand an, um die sieben Toten aus der am 24. April 1945 durch eine Bombe zerstörte Gastwirtschaft zu bergen und die Trümmer zu beseitigen.
Der größte Brand in der Nachkriegsgeschichte des Dorfes ereignete sich am 5. Juni 1975. Stall und Stadel beim Maurer (Hausnummer 25) brannten damals nieder.
Mit einer 1968 angeschafften Tragkraftspritze 8/8 und zugehörigem Anhänger verfügt die Ettinger Wehr über das zeitgernäße Gerät für eine Stadtteilwehr. Schnelllebig wurde die Zeit: die Saug- und Druckspritze von 1894 war 59 Jahre im Dienst, die TS 4/4 war nur 15 Jahre im Einsatz. Mit der Tragkraftspritze 8/8 hat die Ettinger Wehr seit nunmehr ein solides Gerät. Längst hat die Sirene bei der Alarmierung das Signalhorn abgelöst. Auch der Anschluss an die FunkaIarmierung ist mit Einführung dieser Technik im Landkreis Donau-Ries in Etting installiert worden. Neben dem alljährlichen Übungsprogramm ist Etting durch Großübungen mit Nachbarwehren und hier insbesondere über die Landkreisgrenze hinweg (Wengen und Haselbach) für den Ernstfall gerüstet. 31-mal stellten sich bisher Ettinger Löschgruppen der Leistungsprüfung erfolgreich (Stand: 1994). Es begann 1969 mit zwei Gruppen und wurde 1974 fortgesetzt; seither lädt man die Prüfer alle zwei, spätestens aber drei Jahre zur Begutachtung ein. Nur einmal musste man bisher wiederholen. Die höchste Stufe (III/5) haben bereits 16 Ettinger abgelegt, der Kommandant registrierte weiter 19-mal die Stufe III/4, 24-mal die Stufe III/3, 28-mal die Stufe III/2, 38-mal die Stufe III/1, 45-mal die Stufe II und nicht weniger als 64 erfolgreiche Männer mit der Stufe I, die heute jeder Aktive in den ersten zwei Dienstjahren ablegt.
Nachdem der am 14. Juni 1925 gegründete Krieger- und Soldatenverein nach dem 2. Weltkrieg lange Zeit nicht mehr belebt wurde (lediglich die Fahnenabordnung rückte bei besonderen Anlässen aus), war die Feuerwehr bis 1969 erster Träger des gesellschaftlichen Lebens in Etting. 1970 wurde dann der Schützenverein "Jennerwein" gegründet, 1994 nahm der Krieger- und Soldatenverein seine Tätigkeit wieder auf; er weihte am 6. Juli 1997 die renovierte Fahne von 1927.
1976 hat sich die Freiwillige Feuerwehr Etting bei der Niederbayerischen Fahnenstickerei in Schierling eine Vereinsfahne herstellen lassen. Zusammen mit der Fahnenweihe des Veteranen- und Kriegervereins am 24. Juli 1927, der Primiz von Pfarrer Anton Stemmer am 28. Juni 1964 und der Fahnenweihe des Schützenvereins Jennerwein am 26./27. Mai 1984 gingen die vier Tage zur Fahnenweihe vom 9. bis 12. Juli 1976 als größte Feste in die Ortsgeschichte des Jahrhunderts ein. Die Patenschaft hatte damals spontan die Freiwillige Feuerwehr Wallerdorf übernommen, die im Gegenzug den Ettinger diese Ehre drei Jahre später bei ihrem 100-jährigen mit Fahnenweihe gaben. 1994 wurde die Freundschaft erneuert, denn Wallerdorf war beim Ettinger Jubiläum erneut der Ehrenverein.
Der Freitagabend, 9. Juli 1976, begann damals mit dem Empfang des Patenvereins Wallerdorf und dem Bieranstich durch Rains Erstem Bürgermeister Karl Würmseher. Den bunten Abend gestalteten die Pöttmeser Goaßlschnalzer und der Pöttmeser Trachtenverein. Beim Festabend am Samstag wurden verdiente Mitglieder geehrte; das musikalische Programm gestalteten die Lechtaler Musikanten. Am Sonntag, 11. Juli 1976, feierten 59 Vereine mit den Ettingern die Fahnenweihe. Vormittags zelebrierte Pfarrer Wolfgang Steiner am Tödtinger Berg den Festgottesdienst mit Fahnenweihe. Er bezeichnete die Fahne als Sinnbild und äußeren Ausdruck des Geistes und als sichtbares Zeichen der Hilfsbereitschaft. Alle Bürger hatten sich vorbildlich an den Vorbereitungen beteiligt und zum nachmittäglichen Umzug strahlten die Häuserfassaden von Etting im Festtagskleid. Der Ausklang des Festes galt vor allem den Landwirten: im Festzelt sprach Otto Freiherr von Feury, Präsident des Bayerischen Bauernverbandes. Neben den damaligen EG-Beschlüssen zu den Erzeugerpreisen ging der Redner insbesondere auf die Trockenheit und Dürre jenes Frühsommers 1976 ein.
Wichtigste Quellen:
Dienstbücher und Archiv der Freiwilligen Feuerwehr Etting
Stadtarchiv Rain {Gemeinde Etting)
Neuburger Rundschau Juli 1976
Vorstandschaften
Beständigkeit zeigt die Feuerwehr Etting bei den Führungsdienstgraden von der ersten Stunde an. 20 und mehr Jahre an der Spitze des Vereins, zuweilen sogar in verschiedenen Positionen, sind keine Seltenheit. Diese gute Tradition einer kontinuierlichen Arbeit begann bereits mit dem Vereinsgründer Wendelin Würfl, der drei Jahrzehnte das Amt des 1. Vorstands bekleidete.
| 1. Vorstand | Wendelin Würfl | 1894 - 1924 |
| Xaver Kapfer | 1924 1950 | |
| Valentin Lutz | 1950 1955 | |
| Josef Aschenmeier | 1955 1960 | |
| Josef Hudler | 1960 1966 | |
| Adalbert Haberle | 1966 1972 | |
| Johann Stemmel | 1972 1992 | |
| Josef Kapfer | 1992 1998 | |
| Peter Sandmeir | 1998 heute | |
| 2. Vorstand | Peter Sandmeir | 1986 1998 |
| 1986 erstmals gewählt | Magnus Reeg | 1998 - heute |
| 1. Kommandant | Georg Gastl | 1894 1897 |
| Mathias Schmid | 1897 1908 | |
| Johann Zach | 1908 1910 | |
| Josef Häckl | 1910 1920 | |
| Josef Schenk | 1920 1940 | |
| Josef Unsin | 1940 1955 | |
| Josef Häckl | 1955 1966 | |
| Xaver Schmaus | 1966 1972 | |
| Anton Paula | 1972 1985 | |
| Herbert Häckl | 1986 1998 | |
| Manfred Wolf | 1998 heute | |
| 2. Kommandant | Johann Utz | 1894 1897 |
| (früher "Adjudant) | Jakob Fischer | 1897 1901 |
| Johann Zach | 1901 1908 | |
| Nicht bekannt | 1908 1910 | |
| Mathias Schmid | 1910 1913 | |
| Josef Wünsch | 1913 1914 | |
| Ab 1914 sind statt des Adjudanten zwei Zugführer genannt, Nachweis ist erst ab 1955 wieder möglich | ||
| Xaver Schmaus | 1955 1966 | |
| Anton Paula | 1966 1972 | |
| Herbert Häckl | 1972 1986 | |
| Hubert Unsinn | 1986 1990 | |
| Gregor Würfl | 1990 heute | |
| Kassier | Johann Utz | 1894 1897 |
| (früher zugleich Schriftführer) | Jakob Fischer | 1897 1901 |
| Johann Utz | 1901 1904 | |
| Johann Zach | 1904 1910 | |
| Johann Utz | 1910 1920(?) | |
| Josef Wünsch | 1920 1950 | |
| Valentin Lutz | 1950 1955 | |
| Vinzenz Körner | 1955 1975 | |
| Herbert Häckl | 1975 1986 | |
| Leonhard Braun | 1986 1998 | |
| Schriftführer | Stefan Stemmer | 19.. - heute (wird noch ergänzt) |