| Heimatmuseum Rain
Oberes Eck 3 (nahe Rathaus, BayernViewer), 86641 Rain Geöffnet: |
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Enthauptung
Johannes des Täufers, |
Zinnfiguren-Diorama |
Geschichte des Gebäudes Am 15. Juni 1988 eröffnete Bürgermeister Karl Würmseher das Heimatmuseum in Rain. Untergebracht im ehemaligen "Salzstadel", einem geschichtsträchtigen Gebäude aus dem 17.Jahrhundert, das seit dem 19.Jahrhundert nicht mehr zur Salzlagerung genutzt wurde und vor noch nicht einmal 30 Jahren noch als Freibank, Magazin des städtischen Bauhofs und als Feuerwehr-Requisitenhaus diente, enthält es heute eine Vielzahl von Exponaten, die vor der Eröffnung in der Allerheiligenkapelle gelagert waren. Der im Jahre 1904 gegründete "Verein zur Erhaltung und Erweiterung des Rainer Lokalmuseums und Förderung der Heimatkunde für die Stadt Rain und den Distrikt Rain nebst Umgebung" hatte über die Jahre fleißig gesammelt und immer wieder darauf gedrängt, die Museumsbestände aus der feuchten Kapelle zu retten. 50 Jahre der Suche nach einem trockenen und erhaltungsfähigen Gebäude waren mit diesem denkwürdigen Tag zu Ende. Dauerausstellung
-Obergeschoss-
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Informationen: Museumsleiterin Edith Findel, Rathaus, Zimmer 7, Mo und Di 9 - 15 Uhr oder archiv@rain.de
100 Jahre Heimatmuseum feierten wir am 11. Juli 2004
Auf sein 100-jähriges Bestehen blickte das Heimatmuseum zurück. Deshalb wurde am Sonntag, 11. Juli 2004, in den Rainer Museen gefeiert. Um Kulturgut zu bewahren und Brauchtum in Erinnerung zu halten haben sich Rainer Bürger im Museumsverein zusammengefunden und bereits ein Jahr später in der Allerheiligenkapelle vor nun 100 Jahren das Heimatmuseum eingerichtet. Das Motto "Nur wer seine Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und Zukunft gestalten" hat seine Gültigkeit bis heute nicht verloren.
Aus der ersten bescheidenen Sammlung entstand schon in den ersten Jahren ein umfangreiches Museumsgut, bis sich die Räumlichkeiten unters Dach füllten. 1988 erhielt das Museum neue Räume und ein modernes Konzept im ehemaligen Salzstadel.
Anlässlich des besonderen Jahrestages veranstaltete der Museumsverein Rain e.V. einen Tag der offenen Türe in allen Rainer Museen bei sehr guter Resonanz.
Herzstück der Veranstaltung waren die offenen Tore des historischen Spitalstadels mit seinen Depotschätzen. Diese noch nie in der Öffentlichkeit gezeigten Kostbarkeiten reichen von über 100 Jahre alten Kutschen und Wagen, der letzten Nachtwächterlaterne, urgroßmütterlichen Schränken und Truhen bis zum landwirtschaftlichen Geräte aus unterschiedlichen Zeiten, vom Handbetrieb bis zur Maschine.
Im weiteren Programm konnte im Heimatmuseum die Sonderausstellung "Wirtshausschilder in Bayern" Kunst und Kultur besucht werden. Der Besucher erfuhr auch die reiche Wirtshauskultur der eigenen Stadt. Neben zahlreichen Bildern sind noch bis 12. Oktober originale Wirtshausschilder wie der rote Hahn, das Kamel oder die Sieben Schwaben zu bewundern.
Zum Museumsjubiläum sind alle jugendlichen Fotografen eingeladen, Wirtshausschilder im Landkreis im Bild festzuhalten. Wer sein Bild bis 20.9.2004 im Rathaus Rain abgibt, mit Motivwahl und Namen versehen, kann wertvolle Preise gewinnen.
Das Gebrüder-Lachner-Museum lockt mit neuen Portraits der Brüder Franz, Ignaz und Vinzenz, die vor kurzem dem Museum übergeben worden sind. Ebenso erhielt das Museum kürzlich einen original von Franz Lachner benutzten Taktstock.
Der Freundeskreis Alt-Rain öffnete am 11. Juli die Pforten der Allerheiligenkapelle, dem ehemaligen Heimatmuseum, mit der Sonderausstellung über die bei der Renovierung gefundenen Fresken.
| In Freundschaft verbunden: | Historischer Verein für Schwaben |
| Stadt Rain - Homepage | Sonderausstellungen des Heimatmuseums |
11.06.2009 / EF-AR